Abi 1976 am ,,Städtischen“
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DUCHSCHNITTS-GÜTERSLOHER
Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie der „Durchschnitts- Gütersloher“ eigentlich aussieht? – Nein? Dann wird es höchste Zeit! Denn in dieser Ausgabe stellen wir genau diese ganz besondere Normalität vor …
Unser Durchschnitts-Gütersloher ist statistisch gesehen 43,5 Jahre alt, übrigens weiblich, wohnt in einem gemütlichen Zwei-Personen-Haushalt mit etwa 90 Quadratmetern Wohnfläche in Gütersloh-Mitte. Sie arbeitet im Dienstleistungssektor, pendelt nicht, hat ihre Schulausbildung abgeschlossen und verfügt über eine Kaufkraft von rund 2.460 Euro im Monat. Und ja, sie ist vermutlich auch in einem Verein aktiv – denn Gemeinschaft wird hier großgeschrieben. Klingt erst mal ziemlich normal, oder? Genau das ist es ja auch. Aber gerade diese „Normalität“ macht Gütersloh so lebenswert. Denn wenn mehr als 100.000 Menschen hier leben, dann nicht, weil wir außergewöhnlich schrill oder spektakulär sind, sondern weil wir etwas haben, das man nicht so leicht messen kann: eine besondere Mischung aus Verlässlichkeit, Gemeinschaft und Lebensqualität. Aber da gibt es noch diverse „Baustellen“ in der Stadt. Und seien wir ehrlich: Einen echten USP, der Gütersloh unver- wechselbar macht, könnten wir schon gebrauchen. Denn so sympathisch unsere Durchschnittlichkeit auch ist, mehr Überdurschnittlichkeit hier und da würde Gütersloh sicher nicht schaden.
Wir „Durchschnitts-Gütsler“ arbeiten daran – oder etwa nicht?
Herzlichst,
Ihr Markus Corsmeyer
Titelmotiv: AdobeStock©pwmotion
50 Jahre gt!nfo – das ist ein Grund zum Feiern, kein Anlass aber, sich zurückzulehnen, eher eine Aufforderung, weiter genau das zu tun, was wir seit Jahrzehnten erfolgreich praktizieren: Haltung zeigen, unbequem sein und Gütersloh mit kritischem Blick begleiten. Gerade weil vieles heute oberflächlich und austauschbar wirkt, bleiben wir unbequem, ehrlich und anspruchsvoll. Frei nach unserem Jubiläums-Claim: „50 und kein bisschen leise.“
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