Überprüfung des Gas-Netzes

Gas-Leitungen in Friedrichsdorf, Teilen von Avenwedde, Spexard / Sundern und der Determeyer-Siedlung werden turnusmäßig überprüft

Ab Montag, 29. Juni, prüfen Mitarbeiter des Stadtwerke-Tochterunternehmens Netzgesellschaft Gütersloh (NGt) das Gütersloher Gasnetz. In Zweier-Teams und ausgerüstet mit Laptop, Handwagen und Messgerät wird das Gasnetz in den kommenden Wochen systematisch abgegangen – von der Hochdruckleitung bis zum Hausanschluss.

Routinemäßige Überprüfung gibt zusätzliche Sicherheit

Etwa 300 Kilometer Strecke haben die Mitarbeiter der Netzgesellschaft und beauftragter Firmen vor sich. Orientierung bei der Gasleck-Suche geben GPS und der digitale Netzplan der NGt. Teilweise müssen die Gaslecksucher dazu auch Vorgärten betreten, die Mitarbeiter können sich selbstverständlich mit Dienstausweisen legitimieren.

Die turnusmäßige Überprüfung gibt allen Erdgaskunden zusätzliche Sicherheit. Neben der permanenten Überwachung des Netzzustandes in der Netzleitstelle, stehen die Leitungen je nach Druckstufe alle ein bis vier Jahre zur Begehung an.

Leckagen nur sehr selten

Erdgas ist ein sogenanntes Leichtgas, das beispielsweise im Falle einer undichten Leitung aufsteigt. Die Gaslecksucher folgen an der Oberfläche dem Verlauf der Gasleitung, während das Messgerät ständig Luft vom Boden ansaugt. Ist darin Methan enthalten, schlägt das Instrument sofort Alarm. Die Erfahrung zeigt: Leckagen finden sich wegen der modernen Kunststoffrohre aber nur noch selten. Stoßen die NGt-Mitarbeiter dennoch auf ein Leck, wird die Leitung umgehend repariert.

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