Zukunftssicher, nachhaltig, praktisch

Studien zeigen, dass viele junge Menschen bei der Berufswahl neben Sicherheit und Perspektive zunehmend auf Sinn, gesellschaftlichen Nutzen sowie Umwelt- und Klimawirkung achten. So beschreiben jüngere Befragte in der Shell-Jugendstudie 2024 ein starkes Bedürfnis nach Erfüllung und sozialer Relevanz. Andererseits fehlen vielen praxisnahe Einblicke in Ausbildungsberufe und den Arbeitsalltag.

Starke Basis

Der Beruf des Landschaftsgärtners beziehungsweise der Landschaftsgärtnerin verbindet Natur, Technik und Kreativität wie kaum ein anderer. Wer gerne draußen arbeitet, sichtbare Ergebnisse schafft und aktiv zur Gestaltung der Umwelt und zum Klimaschutz beitragen möchte, findet im Garten- und Landschaftsbau (GaLaBau) beste Einstiegsmöglichkeiten. Bundesweit bieten Fachbetriebe Praktika und Ausbildungsplätze an – ideale Chancen, um einen vielseitigen Beruf hautnah kennenzulernen.

Wichtige Ratgeber im Übergang zur Berufswahl

Thomas Wiemer berichtet, dass oft Eltern, Verwandte oder Freunde wichtige Ratgeber in der Phase des Übergangs von der allgemeinbildenden Schule ins Berufsleben sind. „Sie kennen die Jugendlichen und ihre Fähigkeiten und Interessen in aller Regel sehr gut und sie haben naturgemäß ein hohes Interesse daran, ihnen eine sichere Perspektive zu empfehlen.“ Die gute Nachricht für das soziale Umfeld junger Menschen: Der GaLaBau boomt und mit einer abgeschlossenen Ausbildung als Landschaftsgärtnerin oder Landschaftsgärtner gibt es bundesweit beste Berufsaussichten.

Riesig viele Möglichkeiten im Arbeitsalltag

Sobald man die Wohnung verlässt, betritt man quasi direkt das Arbeitsgebiet der Profis für Garten und Landschaft. Ob Straßenbäume, Beete und Rasenflächen in Stadtparks, das Außengelände von Schul- oder Sportanlagen, Dach- und Fassadenbegrünung von Gebäuden, Wege- und Mauerbau, Anlage und Pflege von Wasserflächen oder private Gärten: Landschaftsgärtnerinnen und -gärtner sind überall aktiv und gestalten lebenswerte Räume, in Städten und Dörfern oder auch in der freien Landschaft. Dabei arbeiten sie mit nachhaltigen Materialien, setzen auf ressourcenschonende Bauweisen und integrieren moderne Technik – von digitaler Vermessung bis zum Einsatz innovativer Maschinen.

Abwechslungsreicher und zukunftsorientierter Beruf

„Viele Jugendliche sind überrascht, wie abwechslungsreich und zukunftsorientiert dieser Beruf ist“, sagt Thomas Wiemer vom AuGaLa. „Ein Praktikum ist der beste Weg, um herauszufinden, wie viel Spaß es macht, im Team Projekte umzusetzen, draußen zu arbeiten und gleichzeitig etwas Sinnvolles für Umwelt und Gesellschaft zu tun.“ Wer sich auf dieser Basis für eine Ausbildung entscheidet, hat hervorragende Karrierechancen – von der Vorarbeiterin oder dem Vorarbeiter bis hin zur Meister- oder Technikerqualifikation.

FotOS: AuGaLa/Petra Reidel, AuGaLa/Jonas Nelke

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