Schaustellerkultur von Unesco anerkannt

Tradition und Fahrspaß

In Gütersloh ist die Vorfreude groß.: Vom 22. bis 25. Mai findet die alljährliche Pfingstkirmes statt, ein Ereignis, das tief in der Geschichte der Stadt verwurzelt ist und für viele Menschen ein fester Termin im Kalender. Die Schaustellerkultur, die hier lebendig wird, wurde erst kürzlich von der Deutschen UNESCO-Kommission als immaterielles Kulturerbe anerkannt. Diese Auszeichnung würdigt eine Tradition, die seit über 1.200 Jahren gepflegt wird und von Generation zu Generation weitergegeben wird – so wie bei Manuel Schneider, Schausteller aus der siebten Generation.

Manuel Schneider kennt die Welt der Volksfeste seit seiner Kindheit. Bereits mit zwölf Jahren stand er an der Kasse des Autoscooters auf der Michaeliswoche, einem der bekanntesten Volksfeste in der Region. Heute gehört ihm genau dieser Autoscooter, der zu den Klassikern unter den Fahrgeschäften zählt und auch auf der Pfingstkirmes in Gütersloh für Begeisterung sorgen wird. „Für mich ist das Schaustellerhandwerk nicht nur ein Beruf, sondern eine Lebensweise“, erzählt Manuel. „Es ist eine Tradition, die in meiner Familie fest verankert ist und die ich mit Stolz weiterführe.“ Die Vorbereitungen für die Pfingstkirmes in Gütersloh laufen seit dem vergangenen Sommer auf Hochtouren. Innerhalb von etwa zweieinhalb Tagen wird der Festplatz aufgebaut. Dabei entsteht ein vielfältiges Angebot aus Fahrgeschäften, Spielbuden und Imbissständen, das Besucher jeden Alters anzieht. Ein besonderes Highlight in diesem Jahr ist der Nordic-Tower, ein 80 Meter hoher Kettenflieger, der den Gästen nicht nur Nervenkitzel, sondern auch einen beeindruckenden Blick über die Stadt bietet. Dieses Fahrgeschäft steht beispielhaft für die Verbindung von Tradition und moderner Technik, die die Schaustellerfamilien seit Generationen pflegen.

Die Pfingstkirmes ist weit mehr als nur ein Freizeitvergnügen. Sie ist ein Ort, an dem Menschen aus der Region zusammenkommen, um eine gemeinsame Auszeit vom Alltag zu nehmen. Familien, Freunde und Besucher aus allen Altersgruppen genießen die Atmosphäre, die von Begegnung und Gemeinschaft geprägt ist. „Volksfeste sind ein wichtiger Teil unserer Kultur“, sagt Manuel Schneider. „Sie bringen Menschen zusammen, schaffen Erinnerungen und geben unserer Stadt ein Stück Identität.“ Wer also in der Zeit vom 22. bis 25. Mai in Gütersloh ist, sollte sich die Pfingstkirmes nicht entgehen lassen. Sie bietet eine Mischung aus bewährter Tradition, spannenden Fahrgeschäften und kulinarischen Angeboten – ein Fest, das Menschen verbindet und die lebendige Kultur der Schaustellerfamilien erlebbar macht. Die Pfingstkirmes ist ein Stück gelebtes Erbe, das auch in Zukunft viele Besucher begeistern wird.

Disco Swing : Das beliebte Fahrgeschäft wird auch – wie hier auf der Osterkirmes in Lippstadt – auf der Pfingstkirmes
in Gütersloh sein. Foto: Markus Corsmeyer
Seit seinem 12. Lebensjahr an der Kasse vom Autoscooter: Manuel Schneider. Foto: Markus Corsmeyer
Der Autoscooter von Manuel Schneider gehört zu den beliebtesten Fahrgeschäften. Foto: Markus Corsmeyer
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