Quartiere der Innenstadt
Die Gütersloher Innenstadt ist ein Dauerthema in der lokalpolitischen Diskussion. Viele befürchten ihren Untergang, wenn sie dem fortdauernden Trend zum Online-Handel nicht mehr standhalten kann, wenn die Filialisierung sie immer beliebiger macht und das Warenangebot seine Individualität verliert und so letztlich die Kunden ausbleiben. Denn auch das schönste Event kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Basis jeder positiven Entwicklung der erfolgreiche Handel ist.
Man kann der Stadt Gütersloh und ihren Politikern nicht nachsagen, diese Tatsache verdrängt zu haben, im Gegenteil: Es mangelt nicht an Stadtentwicklungsplänen. Beispiele sind die Pläne „Aktives Stadtzentrum“ (2014 und 2020), „Einzelhandel- und Zentrenkonzept“ (2017 und 2020), „Vitale Innenstädte“ (2018 und 2020), „Masterplan Grün und Freiraum“ (2018) oder „Verkehrsführung Innenstadt“ (2021). Allen diesen Arbeiten liegt die Erkenntnis zugrunde, dass die Innenstadt zukünftig mehr sein wird als ein reiner Handelsstandort. Dieser Wandel ist disruptiv und er ist unaufhaltbar. Er braucht gleichzeitig eine proaktive, gestaltende Begleitung von möglichst vielen Akteur:innen der Innenstadt.
- Jetzt mal tief Luft holen
rische Luft, dicke Luft, verbrauchte Luft, klare Luft: Menschen kennen viele Arten von Lüften. Verknüpfen sie sie mit Gerüchen, Gefühlen und Geschichten, vervielfacht sich ihre Zahl ins beinah Unendliche. Die Vesperkirche Gütersloh hat nun vor, solche Luft sammeln zu lassen. Sie stellt dafür in der Martin-Luther-Kirche 200 Weckgläser zur Verfügung – und ruft die Bürger auf, sich diese Gläser abzuholen und damit Luft einzufangen, an welchen Orten auch immer. - Ausstellung „Kind am Fenster“
Ab dem 23. Januar ist die Ausstellung „Kind am Fenster“ mit Gemälden und Grafiken des Berliner Künstlers Jens Hunger in der Galerie im Forum der Stadthalle zu sehen. Die öffentliche Ausstellungseröffnung findet am 22. Januar um 19.30 Uhr statt. - SPD Gütersloh stellt sich neu auf
Die SPD Gütersloh stellt sich neu auf: Auf der Jahreshauptversammlung am Dienstag, den 13. Januar 2026, wurde Sebastian Pähler in der Aula der Anne-Frank-Gesamtschule zum neuen Vorsitzenden des SPD-Stadtverbands Gütersloh gewählt.
Das jetzt aufgestellte „Zentrenmanagement für die Innenstadt“ (gt!nfo berichtete in der vergangenen Ausgabe) übernimmt diese Aufgabe. Definiert sind fünf Innenstadtquartiere, deren Stärken, Schwächen und Potentiale in zahlreichen Diskussionsrunden mit den Beteiligten (darunter Gewerbetreibende, Anlieger, Vereine, Kulturgruppen und Einzelpersonen) herausgearbeitet wurden. Alle Ideen sollen einzahlen in das Zukunftsleitbild für Gütersloh: „Grün, gemütlich, genussvoll“.
gt!nfo stellt die Quartiere mit ihren bisher diskutierten Entwicklungsmöglichkeiten in einer Serie vor. Grundlage ist der Gesamtbericht „Anstoß eines Zentrenmanagements für die Innenstadt von Gütersloh“ vom 12. Oktober 2023.
Die Quartiere
Teil 1: Quartier Kolbeplatz | Das Genussviertel
Teil 2: Quartier Dreiecksplatz | Das Szeneviertel (gt!nfo-Ausgabe März 2024)
Teil 3: Quartier Berliner Viertel | Pulsierendes Herz (gt!nfo-Ausgabe April 2024)
Teil 4: Quartier Bahnhofsviertel | Willkommen in Gütersloh (gt!nfo-Ausgabe Mai 2024)
Teil 5: Quartier Rathaus | Gut versorgt (gt!nfo-Ausgabe Juni 2024)
Teil 6: Das Innenstadtleitbild | Grün, gemütlich, genussvoll (gt!nfo-Ausgabe Juli 2024)

Das Konzept
Starke Quartiere – starke Innenstadt
Das im vergangenen Jahr erarbeitete Konzept für ein Zentrenmanagement Innenstadt Gütersloh definiert fünf Schwerpunkt-Quartiere der Stadt (siehe Kasten links). Sie sollen fit gemacht werden für die Herausforderungen der Zukunft. Dabei setzt das Zentrenmanagement auf eine intensive Zusammenarbeit mit den Einzelhändlern und Anliegern. Ziel ist, die Profile der Einzelquartiere konsequent weiterzuentwickeln und ihre Identitäten zu stärken.

Team Zentrenmanagement
Das Zentrenmanagement Innenstadt hat eine professionelle Team-Adresse: (von links) Pascal Gehle (Stadtplanung Gütersloh, Leitung), Christina Junkerkalefeld (Leitung Citymanagement und Tourismus Gütersloh Marketing GmbH) und Thomas Wolf (Flächenmanagement conceptGT) sind die Organisatoren und Ansprechpartner für den forcierten Dialog von Bürgern, Wirtschaft und Stadtverwaltung über die Neupositionierung der Innenstadt.











