„Connecting Europe – Europäische Amateurkunst“

Netzwerk trifft erste Vize-Präsident des Europäischen Parlaments Sabine Verheyen

Kunst aus fünf europäischen Städten, engagierte Bürgerinnen und Bürger und ein lebendiger Austausch über Europas Zukunft: Mit einer feierlichen Vernissage im Europäischen Parlament ist kürzlich die Ausstellung „Connecting Europe – Europäische Amateurkunst“ eröffnet worden. Mehr als 100 Gäste nahmen an der öffentlichen Veranstaltung teil, darunter Delegationen aus den fünf Partnerstädten des Netzwerks C-City, Vertreterinnen und Vertreter der Landesvertretung Nordrhein-Westfalen sowie Gäste aus der Europäischen Kommission. Die Erste Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, Sabine Verheyen, würdigte das Engagement der Beteiligten und lud das Netzwerk im Anschluss zu einer persönlichen Diskussionsrunde ein.

Die Ausstellung ist Teil des europäischen Städtenetzwerks C-City, das Kommunen aus fünf Ländern miteinander verbindet: Gütersloh (Deutschland), Châteauroux (Frankreich), Falun (Schweden), Broxtowe (Großbritannien) und Grudziądz (Polen). Ziel des Netzwerks ist es, den Austausch zwischen Städten und ihren Bürgerinnen und Bürgern zu stärken – durch Kultur, Begegnung und gemeinsames Engagement. Seit diesem Jahr wird das Projekt von der Bertelsmann Stiftung unterstützt.

Die Ausstellung „Connecting Europe – Europäische Amateurkunst“ zeigt insgesamt 25 Werke aus den fünf Partnerstädten. Entstanden ist sie 2024 als digitales Gemeinschaftsprojekt: In jeder Stadt wählten lokale Jurys jeweils fünf Arbeiten aus, die anschließend zu einer gemeinsamen europäischen Auswahl kuratiert wurden. Seitdem ist die Ausstellung in Europa unterwegs. Nach Stationen in Falun, Grudziądz, Gütersloh und Châteauroux hat sie nun mit Brüssel einen symbolträchtigen Zwischenstopp erreicht – mitten im politischen Zentrum Europas. Im Anschluss wird sie weiterreisen und ab Mai in der englischen Partnerstadt Broxtowe zu sehen sein.

Im Rahmen der Veranstaltung diskutierten Vertreterinnen aus Politik, Kultur und Zivilgesellschaft über Chancen und Herausforderungen der sogenannten Urban Diplomacy. Auf dem Podium saßen Sabine Verheyen, Mariia Romanii (Referentin für internationale Beziehungen der Stadt Châteauroux) sowie Jessica Gerke, Project Managerin Bildung und Next Generation bei der Bertelsmann Stiftung. Im Mittelpunkt standen Fragen nach dem gegenseitigen Lernen europäischer Städte, der Rolle ehrenamtlichen Engagements für die Verständigung sowie Möglichkeiten, junge Menschen stärker in internationale Projekte einzubinden. Kommunale Netzwerke wie C-City schaffen, so der Tenor, konkrete Räume für Begegnung und Dialog und machen europäische Zusammenarbeit vor Ort erlebbar.

Nach der offiziellen Eröffnung nutzten die Delegationen aus den Partnerstädten die Gelegenheit, das Europäische Parlament zu besichtigen und sich in einem persönlichen Gespräch mit Sabine Verheyen über europäische Kulturpolitik und Städtepartnerschaften auszutauschen.

Die Ausstellung ist aktuell in der Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen bei der Europäischen Union in Brüssel öffentlich zugänglich. Sie zeigt eindrucksvoll, wie Kunst und bürgerschaftliches Engagement Europa erlebbar machen und die Partnerschaft zwischen Städten stärken können. Weitere Informationen zum Netzwerk C-City gibt es unter www.c-city.eu.

Gruppenfoto der Teilnehmenden der C-City-Delegation aus allen fünf Partnerstädten in der Landesvertretung von Nordrhein-Westfalen in Brüssel. Foto: Stadt Gütersloh
Podiumsdiskussion mit Mariia Romani (Referentin für internationale Beziehungen der Stadt Châteauroux), Sabine Verheyen (Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments) und Monika Olszewski (Pressesprecherin der Stadt Gütersloh, Moderation). Foto: Stadt Gütersloh

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