Aus Badeobjekten wird Kunst

Eröffnung am Freitag, 4. September, um 13 Uhr am Flussbetthotel

Ausgediente Schwimmutensilien werden zu Kunst: Am Freitag, 4. September, startet das Kunstprojekt „Badezyklen“ entlang der Dalke. Der Künstler Lenny Liebig verwandelt gesammelte Schwimmreifen, Badetiere, Schwimmflügel und weitere Badeobjekte in temporäre Skulpturen. Die Idee zu dem Kunstprojekt entstand bereits im Winter und wurde durch einen Spendenaufruf des städtischen Fachbereichs Kultur im Juni konkretisiert. Bei diesem konnten Bürgerinnen und Bürger ausgediente Bade- und Schwimmutensilien zur Verfügung stellen.

Mit „Badezyklen“ setzt sich Lenny Liebig künstlerisch mit den Themen Wasser, Umwelt und dem Umgang mit Materialien im öffentlichen Raum auseinander. Die vertrauten Badeobjekte erhalten dabei eine neue Bedeutung und werden Teil einer temporären Kunstlandschaft entlang der Dalke – an vier Stationen auf der Strecke vom Flussbetthotel in Richtung Stadtpark.

Zum Auftakt wird die Ausstellung am Freitag, 4. September, um 13 Uhr am Skulpturenstandort Flussbetthotel eröffnet. Nach einer Begrüßung durch Lena Jeckel, folgt eine dialogische Einführung in das Projekt durch Lenny Liebig und den Leiter des Fachbereichs Umwelt, Ulrich Zumkier, Interessierte sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen.

Von Freitag, 4. September, bis Freitag, 25. September, können die entstandenen Arbeiten entlang der Dalke entdeckt und erlebt werden.

Das Projekt ist Teil von „Stadtbesetzung 2026“, einem Förderprogramm des Kultursekretariats NRW, das Kunst und Kultur in den öffentlichen Raum bringt. Der Fachbereich Kultur organisiert die Aktion in Gütersloh und begleitet ihre Umsetzung vor Ort. Ziel ist es, Kunst dorthin zu bringen, wo Menschen ihr im Alltag begegnen – und damit neue Perspektiven auf vertraute Orte zu eröffnen.

Weitere Informationen gibt es beim Fachbereich Kultur bei Karin Hauertmann, Telefon 05241/82-2366, E-Mail: Karin.Hauertmann@guetersloh.de.

Künstler Lenny Liebig bereitet die Ausstellung „Badezyklen“ aus ausgedienten Badeartikeln vor. Foto: Lenny Liebig

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