Oelde, Haus Nottbeck: Peter Prange: Dem Himmel so nah

DUCHSCHNITTS-GÜTERSLOHER
Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie der „Durchschnitts- Gütersloher“ eigentlich aussieht? – Nein? Dann wird es höchste Zeit! Denn in dieser Ausgabe stellen wir genau diese ganz besondere Normalität vor …
Unser Durchschnitts-Gütersloher ist statistisch gesehen 43,5 Jahre alt, übrigens weiblich, wohnt in einem gemütlichen Zwei-Personen-Haushalt mit etwa 90 Quadratmetern Wohnfläche in Gütersloh-Mitte. Sie arbeitet im Dienstleistungssektor, pendelt nicht, hat ihre Schulausbildung abgeschlossen und verfügt über eine Kaufkraft von rund 2.460 Euro im Monat. Und ja, sie ist vermutlich auch in einem Verein aktiv – denn Gemeinschaft wird hier großgeschrieben. Klingt erst mal ziemlich normal, oder? Genau das ist es ja auch. Aber gerade diese „Normalität“ macht Gütersloh so lebenswert. Denn wenn mehr als 100.000 Menschen hier leben, dann nicht, weil wir außergewöhnlich schrill oder spektakulär sind, sondern weil wir etwas haben, das man nicht so leicht messen kann: eine besondere Mischung aus Verlässlichkeit, Gemeinschaft und Lebensqualität. Aber da gibt es noch diverse „Baustellen“ in der Stadt. Und seien wir ehrlich: Einen echten USP, der Gütersloh unver- wechselbar macht, könnten wir schon gebrauchen. Denn so sympathisch unsere Durchschnittlichkeit auch ist, mehr Überdurschnittlichkeit hier und da würde Gütersloh sicher nicht schaden.
Wir „Durchschnitts-Gütsler“ arbeiten daran – oder etwa nicht?
Herzlichst,
Ihr Markus Corsmeyer
1900: Aufbruch, Fortschritt, Optimismus – die Heirat der englischen Industriellentochter Claire mit dem Berliner Unternehmersohn Friwi ist ein Sinnbild des modernen Europas. Doch während Friwi in China und Afrika für Deutschlands Aufstieg zur Weltmacht kämpft, streitet Claire für die Rechte der Frauen. Wird sie Kaspar je vergessen, der sich in Paris und St. Petersburg der Revolution verschrieben hat? Die Träume der drei könnten nicht unterschiedlicher sein. Wie werden sie sich erfüllen?
Noch wetteifern bei Segelregatten nur die Jachten der Könige um den Sieg. Doch während Auguste Escoffier, der König der Köche und Koch der Könige, im Sommer 1914 ganz Europa zu einem Gastmahl vereint, taumelt die Welt dem Krieg entgegen.
Peter Pranges Schicksalsroman über Europa am Scheideweg zwischen Glanz und Abgrund – heute so aktuell wie vor hundert Jahren.
»Prange bleibt einfach Meister darin, große Geschichte geschmeidig zu verpacken.« Express
Die Veranstaltung finden in Kooperation mit dem Kulturgut Haus Nottbeck statt.
Adresse: Kulturgut Haus Nottbeck, Landrat-Predeick-Allee 1, 59302 Oelde
Bestuhlt, freie Platzwahl
Einlass: 19:00 Uhr
Start: 19:30 Uhr
VVK: 15,00 €
AK: 17,00 €
Die Redaktion bearbeitet zugesandte Texte, verleiht ihnen den letzten Schliff und sorgt dafür, dass aus guten Ideen interessante und lesenswerte Beiträge werden.
