Zentrenmanagement auf dem Wochenmarkt

Wer eine Innenstadt verändern will, muss zuerst wissen, was die Menschen dort bewegt. Was funktioniert gut? Was fehlt? Wo gibt es ganz konkrete Probleme? Und welche Ideen könnten Gütersloh weiterbringen? Genau deshalb ist das Gütersloher Zentrenmanagement am Samstag, 26. September, von 9 Uhr bis 14.30 Uhr auf dem Wochenmarkt auf dem Berliner Platz. Das Team möchte mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen, zuhören und möglichst viele unterschiedliche Perspektiven auf die Innenstadt sammeln.
„Bevor wir etwas verändern oder neue Maßnahmen anstoßen, müssen wir erst einmal zuhören und verstehen, was die Menschen in der Innenstadt wirklich brauchen“, sagt Pascal Gehle vom städtischen Fachbereich Stadtplanung. „Deshalb ist uns der direkte Austausch so wichtig. Je mehr Perspektiven wir kennen, desto besser können wir einschätzen, wo wir konkret ansetzen können.“ Gemeinsam mit Timon Helfberend, ebenfalls Teil der Stadtplanung, Katharina Frenser von der kommunalen Wirtschaftsförderung conceptGT, Heidi Grefer und Clara Abelmann von Gütersloh Marketing bildet Gehle das Zentrenmanagement. Das Team bringt unterschiedliche Perspektiven zusammen, greift vielversprechende Ideen auf und schaut, wie daraus konkrete nächste Schritte entstehen können.
Nach der kürzlich stattgefundenen Innenstadtkonferenz und den Gesprächen beim Feierabendmarkt möchte das Team den Austausch zur Innenstadt bewusst weiterführen. Denn das Zentrum Güterslohs wird ganz unterschiedlich erlebt: von Menschen, die dort wohnen, arbeiten, einkaufen, Freunde treffen oder zu Besuch sind. Genau diese unterschiedlichen Blickwinkel sollen zusammenkommen. Diese Vielfalt ist wichtig – gerade dann, wenn daraus Entscheidungen und neue Projekte entstehen sollen. „Uns geht es aber nicht darum, Ideen nur zu sammeln“, sagt Katharina Frenser von der Wirtschaftsförderung conceptGT. „Wir wollen verstehen, was gebraucht wird, prüfen, was machbar ist, die richtigen Akteure zusammenbringen und dann auch ins Handeln kommen. Je mehr Menschen sich beteiligen, desto besser können wir an den Themen arbeiten, die für die Innenstadt wirklich relevant sind.“
Der Stand auf dem Wochenmarkt soll deshalb vor allem eines sein: eine unkomplizierte Einladung zum Mitmachen. Das Zentrenmanagement möchte hören, was die Menschen beschäftigt, neue Mitstreiter für die Innenstadt gewinnen und gemeinsam nach Lösungen suchen. „Man muss aber weder eine fertige Projektidee noch ein Konzept mitbringen“, ergänzt Heidi Grefer von Gütersloh Marketing. „Eine Beobachtung, eine Frage, Kritik oder ein Gedanke reichen völlig. Wichtig ist uns, miteinander zu reden. Wer etwas zur Innenstadt sagen möchte, soll auf uns zukommen.“
Ein wichtiger Baustein für Innenstadtarbeit ist aktuell die Befragung „Vitale Innenstädte 2026“. Sie liefert eine breitere Datengrundlage darüber, wie die Gütersloher Innenstadt wahrgenommen wird, was Besucherinnen und Besucher schätzen und wo sie Verbesserungsbedarf sehen. Wer also am Samstag nicht nur ins Gespräch kommen, sondern seine Sicht auf die Innenstadt noch ausführlicher einbringen möchte, sollte an der aktuellen Befragung teilnehmen. Je mehr Menschen mitmachen, desto aussagekräftiger wird das Bild der Innenstadt und desto gezielter können daraus nächste Schritte abgeleitet werden.
Weitere Informationen zur Umfrage sowie zum Zentrenmanagement unter www.stadt.gt/city.
Foto: Zum Team Zentrenmanagement gehören Pascal Gehle (Fachbereich Stadtplanung), Katharina Frenser (conceptGT), Clara Abelmann und Heidi Gräfer (beide GTM) sowie Timon Helfberend (Fachbereich Stadtplanung). Foto: Eulen Media

