Stadtwerke unterstützen Präventionsprojekt „Ankerwache“


Wer das Stadtbus-Servicezentrum am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB), das Freizeitbad „Welle“, das Nordbad oder das Stadtwerke-Kundenzentrum besucht, der wird im Eingangsbereich der vier Standorte ab sofort einen Aufkleber mit der Aufschrift „Ankerwache“ entdecken. Die Unternehmensgruppe Stadtwerke Gütersloh unterstützt damit das gleichnamige Präventionsprojekt des Güterslohers Denis Hainc und bietet dort ab sofort einen Ankerplatz für Kinder und Jugendliche, die sich in einer Notsituation befinden.
Ankerplätze als geschützte Anlaufstellen

„Ich freue mich, dass wir die Stadtwerke Gütersloh für das Projekt gewinnen konnten“, sagt Initiator Denis Hainc. „Durch ihre zentrale Lage und eine gute Erreichbarkeit sind die Kundenzentren und die Bäder ideale und einfach zu erreichende Anlaufstellen.“ Mit den Stadtwerken habe man nun einen Partner an der Seite, der als Versorgungsunternehmen ohnehin im Alltag der Menschen in Gütersloh sehr präsent sei.

Der Gedanke hinter dem Projekt von Denis Hainc ist so einfach wie wertvoll: Geschäfte, Betriebe oder Einrichtungen, die einen Aufkleber mit dem Anker in ihr Fenster kleben, markieren sich als sichere Ankerplätze für Kinder und Jugendliche, die sich bedrängt, gedemütigt, verfolgt oder in einer Situation unsicher fühlen. In den Ankerplätzen sollen sie eine geschützte Anlaufstelle finden. Und noch mehr: „Jeder Aufkleber soll auch signalisieren: ‚Wir schauen nicht weg‘“, erklärt Hainc.
Als Manuel Intrup aus der Fahrdienstleitung der Stadtbus Gütersloh GmbH privat auf das Projekt aufmerksam wird, zögert er nicht lange und bringt den Stein in der Unternehmensgruppe Stadtwerke Gütersloh ins Rollen. Nach dem Stadtbus-Servicezentrum kamen schnell weitere Standorte hinzu, die sich als Ankerplätze anboten. „In einem Ernstfall kann jeder Standort den wichtigen Unterschied machen“, ist Manuel Intrup überzeugt. Dem erfahrenen Verkehrsmeister ist ein faires und respektvolles Miteinander wichtig. Und dort, wo es fehlt, dürfe man nicht wegschauen. Umso mehr freut er sich, dass es nun – neben zahlreichen anderen beteiligten Anlaufstellen – gleich vier Ankerplätze der Stadtwerke in Gütersloh gibt.

Insbesondere in den Bädern der Stadtwerke und bei der Stadtbus Gütersloh GmbH erhalten Präventionsthemen ohnehin eine beständig hohe Aufmerksamkeit. So wird beispielsweise das Personal regelmäßig geschult, um entsprechende Situationen frühzeitig zu erkennen und richtig zu reagieren.

Foto: Sehen nicht weg: (von links) Sebastian Pleßner (Kundenzentrum), Roland Stüwe (Bäder), Projekt-Initiator Denis Hainc, Manuel Intrup und Marc Lehmann (beide Stadtbus). © Stadtwerke Gütersloh

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