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Foto: Wolfgang Sauer.

Vom Azubi zum Rallyefahrer

Die Chance, an einer richtigen Rallye teilnehmen zu können, bekommt man nicht oft. Die Auszubildenden des Autohauses Thiel hatten dieses Jahr erstmals die Gelegenheit dazu und gehen nun in wenigen Wochen an den Start. Mit einem selbst gebauten Rallyeauto und jeder Menge Motivation freuen sich die angehenden Rallyefahrer auf eine Veranstaltung, auf die sie so lange hingearbeitet haben.

Seit Anfang des Jahres bereiten sich Auszubildende verschiedener Bereiche auf die 36. „ADAC die-thiel-gruppe Reckenberg Rallye 2017“ vor, die Samstag, 16. September, stattfindet. Das Rallye-Team besteht aus 13 Leuten, darunter angehende Mechatroniker, kaufmännische Auszubildende sowie erfahrene Mitarbeiter, die den Azubis mit Rat und Tat zur Seite stehen. Aus einem alten Golf 4 GTI wird nun Schritt für Schritt ein richtiges Rallye Auto, das allen offiziellen Regeln des Wettstreits entspricht. „Damit wir auch wirklich an den Start gehen dürfen, haben wir ein paar Tipps von Motorsport Knöbel bekommen. Die kennen sich einfach besser mit den Regeln aus, schließlich wird das Auto auch vom TÜV geprüft“, erklärt Sarah Bachmann, die den Auszubildenden bei ihrem Projekt im kaufmännischen Bereich hilft. 

Bis zum großen Tag des Wettstreits haben die Auszubildenden eine lange To-Do-Liste, die sie an Wochenenden und nach ihrer Arbeitszeit immer weiter abarbeiten, denn das Projekt findet auf rein freiwilliger Basis statt. Nachdem die Budget-Planung feststand und Sponsoren gesucht wurden, konnte mit der Arbeit am Auto beginnen: Der alte Golf wurde komplett auseinandergenommen. Alles Überflüssige muss raus, damit das Auto so leicht wie möglich wird. Nachdem der Golf mit Rallyesitzen, Käfig und den nötigem Zubehör ausgestattet ist, wird er von außen fertig gemacht, und die zukünftigen Ralleyfahrer absolvieren ein Rallye-Training, denn das Fahrzeug verhält sich im fertigen Zustand anders, als ein normales Auto. „Bei der Reckenberg-Rallye gehen unsere Auszubildenden Fatros Luza (Fahrer) und Dimitri Kran (Beifahrer) an den Start“, erklärt Sarah Bachmann. „Danach können aber auch alle anderen Beteiligten mit dem Fahrzeug an Rallyes teilnehmen, denn das Projekt soll auch in Zukunft weiter laufen.“

Die Rallyestrecke ist bis zum Starttag für alle unbekannt. Früh am Morgen können dann alle Teilnehmer die Strecke abfahren und sich Notizen machen, damit Fahrer und Beifahrer einen ersten Überblick über die Strecke bekommen. 

Am Abend vorher werden alle Teilnehmerautos auf dem Thiel Gelände in Rheda-Wiedenbrück geprüft und technisch abgenommen. „Bis dahin muss an dem Fahrzeug aber noch jede Menge gemacht werden“, verrät Sarah Bachmann. „Die Zeit ist wirklich knapp, aber wir sind zuversichtlich, dass wir trotz Zeitdruck alles schaffen.“

Alle Interessierten haben die Möglichkeit, sich das Ergebnis des Projekts und viele andere Rallyefahrzeuge persönlich anzuschauen. Samstag, 16. September, 11.31 Uhr, starten bis zu 100 Teams am Rallyezentrum auf dem Areal des Thiel Autohauses in Rheda-Wiedenbrück.


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