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Grünes Gütersloh: Was tust du?

Was jeder für den Umweltschutz tun kann


Laut einer Studie der Bundesregierung und des Umweltbundesamtes wünscht sich mit 61 Prozent die Mehrheit der 14- bis 22-Jährigen, dass in Punkto Klimaschutz jeder Mensch bei sich selbst beginnen solle. Auf die Frage, wer einen wichtigen Beitrag für den Umwelt- und Klimaschutz in Deutschland leisten könne, nannte jeder zweite vom ihnen aber auch die Industrie und die Bundesregierung. Städte, Medien, Schulen, Umweltverbände, Investoren und Wissenschaft landeten weiter hinten, stehen aber trotzdem in der Pflicht. Warum also fangen wir nicht einfach gemeinsam an – jeder nach seinen Möglichkeiten?

GT-INFO legt mit dieser neuen Serie schon mal los und stellt die Frage an die Leser: Was tust du, was tun wir, jeder einzelne von uns, die Gemeinschaft, was tun Unternehmen und Betriebe, was machen die Stadt und Politik im Bezug auf den Klimaschutz? – und um Antwort wird gebeten. Doch dazu später mehr.

INFO:
Wer macht was?
Erzähl uns von deinen Projekten und Ideen

Was die anderen machen, können wir alle auch! Das zumindest meint GT-INFO.
Deshalb möchte die Redaktion von den Lesern erfahren, was sie bereits machen, um Nachhaltigkeit und Umweltschutz in ihrem möglichen Rahmen auf die Sprünge zu helfen. Ob Verzicht auf Coffee-to-Go-Becher, dem Kauf bei Billigketten oder Onlinekauf – wer macht was in Gütersloh? Wir sind gespannt auf Vorschläge und Beispiele, was bereits getan wird und wo alle gemeinsam etwas machen können. Wir erzählen die Geschichten und stellen interessante Projekte vor. Auch der Handel ist gefragt: Die einen achten beim Einkauf auf nachhaltig produzierte Waren, die anderen auf Transparenz und Menschen- und klimafreundliche Abläufe in der Produktionskette. Auch hier möchten wir gute Ansätze gerne vorstellen. Was machen Unternehmen oder die Gastronomie? Werden vielleicht Plastikstrohhalme durch Glas ersetzt oder das Trinkwasser aus dem Wasserhahn angeboten? Verzichten Unternehmen auf Kapseln bei der Tee- und Kaffeezubereitung? Und vor allem: Wer hat zündende nachhaltige Ideen für Startups und Co.? Auch da freuen wir uns auf spannende Darstellungen.


Es wird Zeit

Stellen wir uns also die Frage: was kann ich tun? Dass da was geht und sogar viel Luft nach oben ist, sehen wir im Großen wie im Kleinen. Ein Blick in aktuelle Aktionen heimischer und internationaler Firmen zeigt aber auch täglich neue Beispiele: So kaufte der Schöpfer des Videospiels „Fortnite“ bereits Tausende von Hektar Wald auf, um ihn vor dem Abholzen zu retten. Doch was auf der einen Seite de Erdhalbkugel so spektakulär daherkommt, geht durchaus auch und weniger lautmalerisch im heimischen Gütersloh.

Schwarm in 26 Metern Höhe
Seit Mitte Mai summt es auf dem Theaterdach. Die Hobby-Imkerpaar Daphne und Bastian Seehaus setzten 90.000 Bienen in 26 Metern Höhe aus. Mit den insgesamt drei Bienenvölkern setzen aber auch die Kultur Räume Gütersloh ein luftiges Zeichen und wirken so dem Bienensterben und der damit verbundenen Bedrohung der ökologischen Vielfalt entgegen. Mittlerweile wurde der erste Honig geerntet und ist über Gütersloh Marketing erhältlich.

Wasserspender für drei Euro
Wie man Insektentränken selbst herstellt, macht der 17-jährige Harsewinkler Florian Kordein den Umweltschützern vor. Er trennte 50 Quadratmeter im Garten seiner Eltern für ein reichhaltiges Blumenbüffett ab und baut Wasserspender für durstige Bienen, Hummeln und Co. Wer will, kann sich die Insektentränken auch für nur drei Euro bauen lassen. (Ohne Foto)

Lastenfahrrad to-go
Auch die Gütersloher Ortsgruppe des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) macht mobil. Gemeinsam mit der Gesellschaft für Natur und Umwelt, der Umweltstiftung der Stadt und Fahrrad Rottstock zeigen sie, dass man längst unmotorisiert Lasten von A nach B schaffen kann. Im Mai stellten sie das erste mietbare Lastenfahrrad vor. Das umweltschonende, emissionsfreie Transportmittel für größere Gegenstände ist eine echte Alternative zum PKW und hat seine Alltagstauglichkeit mit 45 Ausleihtagen längst bewiesen.

Fotos:
1: Foto: stock.adobe.com/lovelyday12  
2: links: Daphne und Bastian Seehaus. Foto: Jens Dünhölter
rechts: Gütersloher Ortsgruppe des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs. Foto: Jens Dünhölter



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