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Anzeige: Die Onkologische Trainingstherapie (OTT)

Sport bei Krebs? Die Wissenschaft sagt „Ja“!

Früher galt für Krebspatienten: möglichst schonen und wenig Belastung. Das ist mittlerweile überholt. Heute sind Mediziner und Wissenschaftler von einem positiven Zusammenhang von körperlicher Aktivität und vor allem spezifischem Training und der Verfassung beziehungsweise Psyche von Krebserkrankten überzeugt.
Körperliche Aktivitäten (Beruf, Alltag, Freizeit) können Krebserkrankungen vorbeugen, sind aber auch für bereits an Krebs erkrankte Patienten von großem Wert. Gründe dafür, dass auch Krebs-Kranke körperlich aktiv oder Sport treiben sollten, gibt es viele.
So mindern körperliche Aktivitäten das Gesamtsterblichkeits-Risiko, können also das Leben verlängern. Ein körperlich aktiver Lebensstil sowie systematische Sport- und Bewegungstherapien seien zum Beispiel in der Lage, psychischen und auch physischen Belastungen und Nebenwirkungen der Tumor-Erkrankung sowie der Therapie entgegenzuwirken, berichten Dr. Joachim Wiskemann (Nationales Centrum für Tumorerkrankungen in Heidelberg) und Professorin Karen Steindorf. Da Nebenwirkungen häufig die Therapiedosis einschränken, können körperliche Aktivitäten auch den Nutzen der Therapie fördern. Möglicherweise schützen sie vor Rezidiven, wie erste Studien-Ergebnisse vermuten lassen.

Bei der Behandlung von Krebserkrankungen setzen besonders Chemotherapie und Bestrahlung dem Organismus zu – Übelkeit, chronische Erschöpfung und Schmerzen halten viele von Bewegung ab. Eine Woche Bettruhe kostet den Organismus etwa einen Monat, um wieder auf sein Ausgangs-Aktivitätsniveau zu kommen. Muskelmasse wird abgebaut, der Körper verliert häufig an Gewicht, die Blutzirkulation fährt runter, die Fitness nimmt ab. In der Reha-Phase einer Krebserkrankung ist Sport schon länger Bestandteil der Therapie, aber zahlreiche Studien haben gezeigt, dass es besser ist, bereits früher damit zu beginnen. Am besten bereits bei Diagnosestellung, um den Körper für Operation und Therapie zu stärken. Diese Erkenntnis ist mittlerweile in einigen Behandlungsleitlinien onkologischer Erkrankungen verankert.

Die OTT ist ein integratives Trainingskonzept, welches in der Regel in Abstimmung mit dem behandelnden Onkologen erfolgt. Da der Behandlungsverlauf, das Auftreten und die Ausprägung von Nebenwirkungen sowie die individuellen Voraussetzungen des Patienten sehr unterschiedlich sind, ist auch die OTT hochindividuell. Nach einer ausführlichen Anamnese und Einschätzung seiner körperlichen Voraussetzungen wird ein Trainingsplan gemäß dem aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand und entsprechend der medizinischen Behandlungsleitlinien erstellt.

Krebspatienten, die regelmäßig trainieren, sind körperlich und psychisch in einer besseren Verfassung, berichten von mehr Lebensqualität. Die Studienlage zeigt, dass Bewegung tumor- und therapiebedingte Nebenwirkungen und Folgen mindert. Die sportliche Aktivität verhindert Muskelabbau, regeneriert Nervenschäden, verbessert die Sauerstoffaufnahme und stärkt das Immunsystem. Zudem treten seltener Depressionen und das Erschöpfungssyndrom (Fatigue-Syndrom) auf, Übelkeit und Appetitmangel werden gemindert. Der Krankheitsverlauf wird positiv beeinflusst und die Prognose verbessert.

Das mobilo baut in Kooperation mit vielen onkologischtätigen Fachärzten und Kliniken im Raum Gütersloh eine onkologische Trainingstherapie auf. Infos: Telefon 05241 5059792.

Dr. Sebastian Mäueler, Inhaber und leitender Therapeut mobilo Gütersloh Foto: Mobilo

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