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Stadtgespräch: Schritt für Schritt zur Mobilitätswende

Inga Linzel (Leiterin) und Michael Wewer vom Fachbereich Stadtplanung und Bauordnung über den Stand der Arbeiten am Konzept der klimafreundlichen Mobilität für Gütersloh

Seit zwei Jahren steht die Umsetzung der Förderung der klimafreundlichen Mobilität auf der Agenda der Stadt. Dafür hatte das Planungsamt in Abstimmung mit der Politik konkrete Einzelschritte zur Erledigung bis 2022 definiert. Manches ist bereits geschehen, vieles in Arbeit, anderes musste geschoben werden. Eine Zwischenbilanz.

Interview: Heiner Wichelmann
Fotos: Jens Dünhölter

Frau Linzel, Herr Wewer, die Mobilität klimafreundlich zu gestalten, ist ein Gütersloher Megathema, das die Verwaltung seit 2017 beschäftigt. Wie kommen Sie voran?
Inga Linzel: Wir arbeiten intensiv daran, Stück für Stück die klimafreundliche Mobilität in Gütersloh in Bewegung zu bringen. Das Thema hat sehr viele Facetten. Wir haben eine „gebaute Stadt“ und innerhalb dieser gebauten Stadt müssen wir schauen, wie wir den verschiedenen Interessen gerecht werden. Wie nutzen wir die Räume, um allen Menschen mit ihren unterschiedlichen Mobilitätsbedürfnissen gerecht zu werden? Früher wurde alles dem Auto untergeordnet, Stadtplanung  richtete sich am Leitbild der „autogerechten Stadt“ aus. Die heutige Diskussion um das Thema Verkehr nimmt ganz andere Aspekte auf – durch neue Formen der Mobilität und die Klimathematik.  Im Zuge dessen entdecken die Menschen immer mehr das Fahrrad, werden insgesamt mobiler. Also müssen wir uns breiter aufstellen. Ziel ist, den Anteil des nichtmotorisierten und des Busverkehrs zu erhöhen und den verbleibenden motorisierten Verkehr verträglich zu gestalten. Die Stadt soll attraktiver gemacht und die Aufenthaltsqualität in der Stadt gesteigert werden. Dazu gehört, dass wir auch Menschen mit Mobilitätseinschränkungen in die Planung miteinbeziehen und deren Bedürfnisse mitdenken. In diesem Bereich gibt es noch sehr viel zu tun, und natürlich stehen wir bei neuen Planungen in intensiver Abstimmung mit den Behindertenverbänden und anderen Fachvertretern. Jüngste Beispiele hierfür sind die Gestaltung des Konrad-Adenauer-Platzes vor dem Rathaus und des jetzt anstehenden Ausbaus der Berliner Straße, dessen Ziel es ist, allen Verkehrsteilnehmern Raum zu geben, den Rad- und Fußverkehr jedoch zu stärken.
Michael Wewer: Gerade die sogenannten Knoten, also die Kreuzungssituationen, müssen ja eine einheitliche Gestaltung haben. So legte die Neugestaltung des Büskerplatzes den Grundstein für den Ausbau der Berliner Straße zwischen Friedrich-Ebert- und Strengerstraße. Diese Gleichmäßigkeit verfolgen wir auch entlang der Friedrich-Ebert-Straße mit den Kreuzungen Eickhoffstraße, Büskerplatz, Vennstraße bis zur B61. Als ganz wichtig hat sich in diesem Zusammenhang die seit letztem Jahr aufgenommene  Zusammenarbeit mit den Vertretern des ADFC, der Bürgerinitiative Energiewende Gütersloh, der Kreispolizeibehörde, des VCD und der Behindertenverbände in der Arbeitsgruppe  Fuß- und Radverkehr, der sogenannten AGFR, erwiesen. Da kommt viel Knowhow zusammen, und es werden Lösungen erarbeitet. Wir brauchen auch den Input von außen.
Inga Linzel: Die AGFR ist letztlich ein Ergebnis aus dem Mobilitätskonzept. Das Arbeitsklima ist sehr konstruktiv und wir berichten der Politik von den Ergebnissen und bringen Anregungen aus dem Gremium ein.

Der „Masterplan Mobilität“, den die Politik 2017 verabschiedete, ist ein dickes Buch. Da steckt viel Umsetzungsarbeit für die Verwaltung drin. Sind Sie personell entsprechend ausgestattet? Zuletzt wurde bekannt, dass die bisherige Fahrradbeauftragte aus privaten Gründen Gütersloh verlassen hat.
Inga Linzel: Generell ist zu sagen: Hier arbeitet ein sehr motiviertes Team, das durch seinen Einsatz viele Projekte möglich macht. Im Bereich Verkehr ist die personelle Lage aus verschiedenen Gründen allerdings tatsächlich angespannt. Die Fahrradbeauftragte, Frau Pulsfort, hat aus privaten Gründen die Stadt Gütersloh im Juni verlassen, hier suchen wir bereits aktiv eine Nachfolge. Wir werden mit Blick auf das Aufgabenportfolio für den kommenden Haushalt auch eine weitere Stelle  anmelden. Das Thema „Mobilitätswende“ ist mannigfaltig und umfangreich. Wir sind hier in ständigem Austausch mit der Politik, die darüber entscheiden muss.

Zum Programm der mittelfristigen Umsetzung des Masterplans Mobilität bis 2022: Was ist bereits erledigt, was ist aktuell, welche Maßnahmen können wir in den kommenden Jahren erwarten?
Inga Linzel: Wir haben eine Priorisierung von Maßnahmen vorgenommen, unterscheiden also zwischen kurzfristig, mittelfristig und langfristig umzusetzenden Maßnahmen. Natürlich kann eine Priorisierung bei aktuelleren Entwicklungen auch mal von der im Konzept empfohlenen abweichen. Und einzelne Projekte erstrecken sich ja auch über mehrere Jahre. Die Status-Quo-Analyse der jeweiligen Radwege von Stadt, Kreis und Land in unserem Stadtgebiet haben wir beispielsweise, wie geplant, bereits 2018 in einer Karte dargestellt. Auf dieser Grundlage suchen wir mit den zuständigen Straßenbaulastträgern  das Gespräch, um die Instandsetzung der Radwege voranzutreiben. Die Verlängerung und Aufwertung des Pättkensystems gehört wiederum zu den mehrjährigen Projekten, die wir bis 2022 abzuschließen haben. Das bestehende Netz wird dabei auf Schwachstellen und fehlende Barrierefreiheit hin untersucht, und es werden dann konkrete Aufträge vergeben. Auch werden sukzessive Fußgängerquerungen wie zum Beispiel aktuell an der Kahlertstraße oder der Bismarckstraße mit dem Ausbau der Straßen zur Aufwertung von Fußwegeverbindungen gebaut.

Beim Trommelpättken an der Martin-Luther-Kirche können Sie jetzt starten?
Inga Linzel: Ja, dafür haben wir bereits die Zusage für die Fördergelder bekommen und können damit in die Beauftragung gehen. Wir rechnen damit, dass wir im kommenden Jahr in Abstimmung mit dem Behindertenbeirat, der unter anderem Vorschläge zur Ausgestaltung gemacht hat, das Trommelpättken saniert haben werden.
Wie weit sind Sie beim Ausbau des Radverkehrsnetzes gekommen?
Michael Wewer: Beim Radverkehrsnetz müssen wir immer unterscheiden, ob die Stadt oder andere Baulastträger, zum Beispiel Straßen NRW, zuständig sind. Ein Beispiel: der Radweg entlang der Senner Straße, hier ist die Stadt Gütersloh als Baulastträger im Bereich der Ortsdurchfahrt Friedrichsdorf für die Planung eines getrennten Geh- und Radwegs zuständig. Der Förderantrag ist gestellt, wir rechnen damit, dass im kommenden Jahr gebaut werden kann.
Inga Linzel: Sinnvoll erscheint in diesem Kontext die Erneuerung der Oberfläche der Erikenstraße – das ist auch ein interkommunaler Prozess mit der Stadt Bielefeld, genauso wie der Radschnellweg, der als Projekt der Regionale geplant wird. Die Einrichtung der „grünen Achsen“ Ohlbrocksweg, Johann-Severin-Straße und Baumstraße sowie Eickhoffstraße und Kahlertstraße bis zum Nordring ist ein weiteres Thema. In der Kahlertstraße wurde die Straßenfläche für den Radverkehr freigegeben, und es wurden Piktogramme aufgebracht.
Michael Wewer: Für Maßnahmen und Planungen zur Verbesserung der Infrastruktur des Fuß- und Radwegeverkehrs stellen wir, wenn möglich, Förderanträge. Sonst sind die 500.000 Euro an Zusatzmitteln, die uns jährlich neben den ohnehin schon im Haushalt eingestellten Mitteln zur Verfügung stehen, um kurzfristig Maßnahmen umsetzen zu können, schnell weg.

500.000 Euro im Jahr, ist das nicht wenig?
Inga Linzel: Im Gegenteil, das ist ein Luxus. Dieser Haushaltsposten,  der für Rad- und Fußverkehr vorgesehen ist, versetzt uns in die Lage, schnell handlungsfähig zu sein. Das Geld dient ja einem festgelegten Zweck und kann dann umgehend eingesetzt werden.
 
Wie ist der Stand bei der Planung eines Radweges entlang der Verler Straße?
Die Umsetzung sollte 2017/2018 erfolgen, passiert ist noch nichts.
Inga Linzel: Da sind wir in der Abstimmung mit Straßen NRW. Wir sind hoffnungsvoll, dass wir zu einem guten Ergebnis kommen, um einen Lückenschluss nach Verl herzustellen

Wie wollen Sie denn bei der Verler Straße Auto- und Fahrradfahrer gleichermaßen glücklich machen? Das gibt die Straße doch gar nicht her?
Michael Wewer: Doch, das geht. Indem wir nämlich in der Ortsdurchfahrt den Querschnitt insgesamt auf einem längeren Stück verbreitern, wir haben entsprechend Grundstücke erworben. Durch die Verbreiterung werden  wir den Radfahrern entsprechende Radwege zur Verfügung stellen können. Ab dem 15. August beginnen die Umbaumaßnahmen in dem Teilabschnitt der Ortsdurchfahrt Spexard zwischen dem Autohaus Mense und der A 2 durch die Stadt Gütersloh. Darüber hinaus wird das Land – sprich Straßen NRW – in einem weiteren Teilabschnitt ab der Autobahnabfahrt für bessere Verkehrsabläufe  sorgen. Dies wünschen auch die großen Firmen wie Nobilia, Bertelsmann, Miele. Die Aufstauung unter der Autobahnbrücke wegen der A2-Linksabbieger stoppt unsinnigerweise den Geradeausverkehr. Der Grund liegt am Grünstreifen, der im Rahmen der Umgestaltung wegkommt. Damit ergibt sich mehr Fläche für die Linksabbieger und rechts kann der Verkehr geradeaus weiterfließen. Eine weitere Maßnahme stellt die zukünftige Dreispurigkeit der Verler Straße dar. Der Landesbetrieb wird den Abschnitt zwischen Autobahn und Kreuzung „Kauers“ im Anschluss an unseren Ausbau der Ortsdurchfahrt Spexard entsprechend verbreitern. Auch entlang der Mansergh Barracks bis zum Knoten Stadtring soll die Verler Straße dreispurig werden. Wir hatten eine Videoanalyse der Verkehrsströme für eine Verkehrssimulation in den Rechner gegeben und konnten nachweisen, dass eine zweite  Spur nach rechts in Richtung Mohn Media die Situation sehr stark entspannt. Das überzeugte den Landesbetrieb, der hier zuständig ist. Er wird die Planung für den dreispurigen Ausbau aufnehmen.
Inga Linzel: Die Ortsdurchfahrt ist eine hochbelastete Straße. Der Ausbau innerhalb der Ortsdurchfahrt Spexard hat ausdrücklich zum Ziel, eine städtebauliche Aufwertung des Bereiches sowie einen verbesserten Verkehrsablauf  für alle Verkehrsteilnehmer zu erreichen. Beispielsweise werden die Radfahrer einen rotgepflasterten Streifen von zwei Metern Breite auf dem Großteil des Abschnittes bekommen, plus 0,75 Meter Sicherheitsabstandsfläche zur Straße hin. Landesweit gesehen, wird in Gütersloh bereits überdurchschnittlich viel mit dem Rad gefahren, allerdings nicht bei den längeren Strecken über zehn Kilometer. Wir hoffen sehr, dass die Verbreiterung der Verler Straße hier für höhere Akzeptanz sorgen wird. Letztlich bieten wir eine Alternative, die zeigt, dass das Umsteigen von Auto auf Fahrrad möglich ist.

Wie weit sind Sie bei der geplanten Ausweisung von Fahrradstraßen gekommen?
Inga Linzel: Der Postdamm wurde vor wenigen Tagen bereits zur Fahrradstraße umgewidmet. Im September starten wir mit der Ausschilderung einen Verkehrsversuch bei der Dalkestraße und der Parkstraße bis zur Brunnenstraße. Im Übrigen: Die Ausweisung von Fahrradstraßen ändert nicht allzu viel im Bestand. Alle Verkehrsteilnehmer können weiterhin die Straße nutzen, nur genießt der Fahrradfahrer Vorrang .
Michael Wewer: Bei den fahrradfreundlichen Knotenpunkten geht es um die Anpassung der Lichtsignalanlagen und um Markierungen für den Radfahrer. Im Innenstadtbereich wurden die Baumstraße/Prinzenstraße  gerade umgebaut, die Knotenpunkte an der Parkstraße gehen jetzt in die Planung, die Moltkestraße ist erledigt. Die Blessenstätte bleibt noch außen vor. Wir sind im Prüfauftrag, eine Alternative  für einen Kreisverkehrsplatz in Höhe Unter den Ulmen zu entwickeln. Bei der Hohenzollernstraße arbeiten wir an einer Lösung für den stadteinwärts fahrenden Radfahrer ab Kreuzung Bismarckstraße.

Das Konzept Klimafreundliche Mobilität sieht noch mannigfache weitere Maßnahmen vor. An welchen Stellen kommen Sie zurzeit noch nicht weiter?
Inga Linzel: Es gibt Projekte, wo wir noch warten müssen. Beispiel: Fahrradparkhaus städtisches Gymnasium: Das wurde nach hinten geschoben, weil zunächst – nach Umzug der Feuerwehr – über weiteren Flächenbedarf des Städtischen Gymnasiums entschieden werden muss.
Michael Wewer: Oder die Sundernstraße: Die Planungen für vier Querungshilfen und für die Anlage von Verbindungswegen auf der südlichen Seite bis an die angrenzenden Straßeneinmündungen sind fertig – wir sind aber abhängig von der Entwicklung der Bebauungspläne für das neue Siedlungsgebiet vor dem Restaurant Amadé. Wo wir auf jeden Fall jetzt bereits einsteigen werden, ist die Sanierung der Hans-Böckler-Straße. Als Verkehrsplaner muss ich sagen: Das ist eine vollkommen unsortierte Straße. Frühere Parkstreifen wurden zum Beispiel einfach zu Abbiegespuren gemacht. Wir werden die Straße von vorne bis hinten neu durchplanen.
Inga Linzel: Einen großen Schritt nach vorn haben wir durch den Beschluss des Landes zur Aufnahme der Reaktivierung der TWE für den Personennahverkehr gemacht. Hierdurch bekommt die Stadt noch eine weitere klimafreundliche Mobilitätskomponente, die eine Verbindung an die benachbarten Städte Harsewinkel und Verl ermöglicht. Ziel ist auf der städtischen Ebene zudem, über den Ausbau von Mobilitätsstationen kombinierte Verkehrsketten zu ermöglichen und somit das Ein- und Umsteigen
attraktiver zu machen.

Noch ein Stichwort: Barrierefreier Ausbau der Bushaltestellen
Inga Linzel: Da verpflichtet uns das Personenbeförderungsgesetz, bis 2022 alle Haltestellen, barrierefrei auszubauen. Von 441 Haltestellen sind bereits 307 barrierefrei, 61 kommen jetzt noch neu hinzu.
Michael Wewer: Es gibt auch Haltestellen, wo der Sanierungsaufwand in keinem Verhältnis zum tatsächlichen Nutzen steht. Da steckt man Hunderttausende rein in Haltestellen um das gesamte Umfeld anzupassen. Aufgrund dessen findet kein Ausbau statt. Diese Entscheidungen treffen wir in Abstimmung mit dem Behindertenbeirat. Gegenüber dem Land müssen wir die Entscheidungen entsprechend begründen. Das funktioniert auch.

Vom Bus zur Bahn: Ein Wort zum Bahnhofsvorplatz?
Inga Linzel: Im Jahr 2017 wurde ein städtebaulicher Wettbewerb für den Willy-Brandt-Platz durchgeführt. Aufgrund der Entwicklungen, die danach stattgefunden haben, zeigt sich jedoch, dass der Bereich, der neu zu denken ist, größer ist. Nicht allein der Städtebau, sondern auch die Zu- und Neuordnung von Funktionen und Verbindungen sind konzeptionell zu planen. Die Entwicklungen im Bereich des Konrad-Adenauer-Platzes, des Kolbeplatzes, von „Gleis“ 13 und die Neugestaltung des Kaiserquartiers haben ihre Auswirkung auf diesen Bereich. Wir wollen eine gestalterisch ansprechende Einladung in die Stadt erzielen, die wir mit den Innenstadt-Plätzen fortsetzen,  und wir wollen die Verkehrsketten intelligent miteinander verknüpfen. Die Gestaltung und Funktionalität des Platzes für Bahn, Bus, Auto, Fahrrad und Fußgänger muss zukunftsfähig geplant werden und sollte vielleicht erst nach Fertigstellung des Kaiserquartiers gegenüber festgelegt werden.

Eine letzte Frage: Warum weist man nicht im Sinne einer klimafreundlichen Mobilität für die gesamte Innenstadt Gütersloh, also zwischen Nordring und südlichem Stadtring, Tempo 30 aus?
Michael Wewer: Im Prinzip kann man das machen, aber wir haben bereits ein riesiges Reservoir an Tempo-30-Flächen, inklusive einiger Teilstücke der Stadt bei der Hohenzollernstraße, Marienfelder Straße, Herzebrocker Straße, Diekstraße, Unter den Ulmen und anderswo.  Sämtliche Wohnquartiere sind mindestens Tempo-30-Zonen. Allein die umhüllenden Straßen erlauben eine höhere Geschwindigkeit. Geschwindigkeitsbegrenzungen müssen den Vorgaben der Straßenverkehrsordnung entsprechen. Den politischen Gremien auf Bundesebene hat das Thema übrigens auch bereits vorgelegen. Diese haben  sich dazu nicht durchringen können, auch auf Hauptverkehrsstraßen eine generelle  Geschwindigkeitsbegrenzung einzuführen.

VORGESTELLT: Inga Linzel
Seit Februar 2019 ist Inga Linzel Leiterin des neuen Fachbereichs Stadtplanung und Bauordnung bei der Stadt Gütersloh. Die Diplom-Ingenieurin kommt gebürtig aus Unna, hat in Dortmund und Amsterdam Raumplanung studiert und ihre ersten beruflichen Erfahrungen bei der Stadt Bochum und der Bezirksregierung Arnsberg gemacht. Bei der Stadt Oelde hatte sie vier Jahre die Leitung des Fach- und Servicedienstes Planung und Stadtentwicklung inne, bevor sie 2010 nach Rheda-Wiedenbrück wechselte. Dort lebt sie auch mit ihrer Familie. Zu ihren aktuellen Arbeitsbereichen gehören die großen Themen Neugestaltung der Berliner Straße im Rathausumfeld, Konversion auf dem Flughafen und auf dem Gelände der Mansergh Barracks, Wohnbaulandoffensive und klimafreundliche Mobilität.

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