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Anzeige: Ein strahlend neues Kleid

Bauarbeiten zur Fassadensanierung der Stadthalle gestartet

Es ist so weit: Die Stadthalle bekommt ihr neues Kleid. Nachdem die Innenräume seit 2013 in mehreren Etappen saniert wurden, starteten jetzt die Baumaßnahmen an der Außenfassade mit dem Rückbau der 40 Jahre alten Verkleidung. Anschließend erhält die Stadthalle eine strahlend weiße Außenhülle, die dann auch modernste Brand- und Energieschutzstandards gewährleistet. Voraussichtlich im Herbst 2020 werden die Arbeiten nach dem Entwurf des Architekturbüros Hartig/Meyer/Wömpner aus Münster fertig sein. Dafür geht es jetzt Stück für Stück voran.

Die 40 Jahre zeigen sich mittlerweile deutlich: Die Fenster sind undicht, der Wind pfeift durch die Außenhülle, an manchen Stellen kann man vom Innenraum bis nach draußen schauen, eine Wärmedämmung ist nicht immer vorhanden. Die komplette vertikale Fassade wird deshalb enfernt und neu aufgebaut. Abschließend werden Aluminiumpaneele in drei Weißtönen die Dämmungen nach aktuellem Energiestandard verdecken. Senkrechte Lamellen dienen als Sonnenschutz für größere Glasflächen. Die winkelige Fassade des Altbaus und seine Dachschrägen werden in einen ganzheitlichen Baukörper überführt, kleine Rücksprünge werden überbaut. Ein robuster Sockel aus dunklen, hartgebrannten Klinkern umgibt das gesamte Gebäude.

Arbeiten im rollierenden System
Mitte Juni begannen die Fassaden-Abbrucharbeiten im ersten von rund elf Abschnitten. Dafür wird in einem rollierenden System gearbeitet. Das heißt, die Sanierung startet rund um das Restaurant „Fritz“ und läuft Stück für Stück im Uhrzeigersinn um das gesamte Gebäude. „Damit ist der Betrieb in der Stadthalle während der Bauphase größtenteils gewährleistet“, erklärt Ralph Fritzsche, kaufmännischer Betriebsleiter Kultur Räume Gütersloh. „Es muss jedoch mit Einschränkungen, wie zum Beispiel Baulärm, gerechnet werden.“ Doch Veranstaltungen, die in den Abendstunden stattfinden, sind dadurch nicht betroffen, versichert er. Vereinzelt werden einige Konferenzräume aufgrund der Baumaßnahmen nicht oder nur bedingt nutzbar sein. Der Kleine Saal schließt im Zuge der Bauarbeiten von Juli 2019 bis Februar 2020 ganz. Über die Einschränkungen wurden Kunden informiert und für den Gesangswettbewerb „Neue Stimmen“ sowie den Zahnärztekongress werden die Baumaßnahmen unterbrochen. Bis zum Ende der Sommerferien 2020 sollen die Bauarbeiten voraussichtlich abgeschlossen sein. „Ich freue mich, dass wir jetzt die Chance ergreifen können, die Stadthalle mit der Sanierung der Außenfassade endgültig fit für die Zukunft zu machen“, so Ralph Fritzsche zum Baustart. „Der Kultur- und Veranstaltungsmarkt ist auch bei uns in OWL stark umkämpft. Mit der kompletten Sanierung des Hauses bietet Gütersloh auch in Zukunft einen attraktiven Ort für Tagungen, Kongresse, Feiern und Kultur – für Gütersloher, die Region OWL und darüber hinaus. Ganz nach dem Motto: Unsere Stadthalle für die Zukunft“, erklärt Fritzsche.

Foto: Alles neu? Nein, einfach nur nach modernsten Brand- und Energieschutzstandards saniert und damit fit gemacht für die Zukunft: Nach Abschluss der Baumaßnahmen wird die Stadthalle Gütersloh kaum wiederzuerkennen sein. Foto: Kultur Räume Gütersloh