RSS Feed   |   Kontakt   |   Impressum | Datenschutz

Achtung! Diese Seite verwendet Cookies.

Wenn Sie keine Cookies verwenden wollen, ändern Sie bitte die Einstellung in Ihrem Browser.


Das Baustellentagebuch

Ein Kaiserquartier entsteht

Das Baustellentagebuch gibt Einblicke in die Entstehung eines neuen Viertels im Herzen von Gütersloh

Was ist eigentlich los auf der Baustelle des zukünftigen Kaiserquartiers? Wie weit sind die Bauarbeiten zwischen Friedrich-Ebert-Straße und Eickhoffstraße fortgeschritten? Läuft alles nach Plan auf dem größten privaten Bauvorhaben der Gütersloher Stadtgeschichte?
Mit einem visualisierten Baustellentagebuch geht GT-INFO jetzt all diesen Fragen nach und begleitet die verschiedenen Bauabschnitte bis zur Fertigstellung Ende 2020 mit der Kamera. Parallel dazu starten wir in dieser Ausgabe die neue Serie „Das Kaiserquartier – Baustellentagebuch“ und berichten im GT-INFO in regelmäßigen Abständen über die fortschreitenden Arbeiten am künftigen innerstädtischen Wohn- und Geschäftsgebäudekomplex. Auch die dazugehörigen Videos können hier über einen QR-Code jederzeit abgerufen werden.
Anfang Juni haben wir bereits die ersten Eindrücke eingefangen und Geno/G-eins Geschäftsführerin Heike Winter, Friederike Kriete, Architektin von Hauer Architekten, und Stefan Lenz, Hochbaumeister und Polier, auf einem ersten Rundgang über die Baustelle begleitet. Hier erklären sie den Stand der Bauarbeiten und geben einen genauen Einblick, was auf dem ehemaligen Wellerdiek-Areal entstehen wird.

Vorbei an vielen Schächten
Es wird! Zwar braucht es für den Laien noch viel Fantasie, um zu erkennen, wie das neue Stadtquartier im Herbst 2020 im Einzelnen aussehen wird. Doch die bereits verschalten Betonschächte, die meterlangen Rohre, die vielen übereinander gestapelten, rostigen Stahlmatten und natürlich der Baukran verschaffen einen ersten Eindruck auf das, was kommt. Mitten hindurch führen GENO-Geschäftsführerin Heike Winter, Architektin Friederike Kriete und Hochbaumeister Stefan Lenz das GT-INFO-Kamerateam. „Hier entsteht ein moderner Gebäudekomplex mit einem attraktiven Angebot an Büro- und Dienstleistungsflächen in modularen Größen“, erklärt Heike Winter zu Beginn des Rundgangs. In den oberen Geschossen der Gebäude werden Wohnungen entstehen, deren Zuschnitte auf die jeweiligen Lagebedingungen abgestimmt sind. „Hierbei ist ein wichtiger Faktor, dass die Straße im Norden liegt und somit alle Wohn- und Freibereiche nach Süden in den ruhigen Innenbereich ausgerichtet werden“, so die GENO-Geschäftsführerin weiter. Die Gebäude entlang der Friedrich-Ebert-Straße bilden gemeinsam  mit dem Altenheim und dem gegenüberliegenden Volksbank Gebäude eine Art architektonisches Einfahrtstor .

Alles läuft nach Plan
Bereits Ende Oktober des vergangenen Jahres wurde mit den Abbruch- und Rückbauarbeiten begonnen, sodass die Bauarbeiten seit Anfang 2019 auf Hochtouren laufen können.
Dort, wo jetzt noch tiefe Betonschächte zu sehen sind, entstehen drei Gebäudeblöcke im Stil eines klassischen Wohn- und Geschäftshauses, die mit einer gemeinsamen Tiefgarage unterbaut werden. Circa 144 PKWs haben auf dieser untersten Ebene Platz, die gerade verschalt wurde. Später werden in den darüber liegenden Etagen insgesamt 40 Prozent der Flächen für Büros und Dienstleistungen zur Verfügung stehen. Die übrigen 60 Prozent werden Wohnungen in unterschiedlicher Größe sein. „Alle Baukörper umschließen einen mit Baumpflanzungen gestalteten Innenbereich, der eine hohe Aufenthaltsqualität bekommen wird“, erläutert Heike Winter die Pläne.

„Gütersloher Pättken“ inklusive
Neben der Bebauung werden auch die Fußwege – von Winter liebevoll „Gütersloher Pättken“ genannt – eine zentrale Bedeutung haben. Sie führen von den drei angrenzenden Straßen direkt zum Quartierplatz hin. „Durch diese Einbindung in die umgebende Bebauung entsteht ein lebendiger, durchlässiger Freiraum. Zusätzlich sind gute Möglichkeiten für die Außengastronomie vorgesehen.“ Für weitere Attraktivität sorgen große Dachflächen, die hier nicht einfach kahl bleiben werden, sondern entweder eine besondere Begrünung erhalten oder für Photovoltaikanlagen genutzt werden. „Die Generierung der Wohn- und Nutzflächen erfolgt über eine Zentrale mit rund 75 Prozent regenerativem Anteil“, erklärt Heike Winter.

Viele Daten, Zahlen und Fakten
Der gesamte Gebäudekomplex ist in drei Blöcke aufgeteilt. So verläuft der Gebäudeblock A entlang der Friedrich-Ebert-Straße zum Quartiersplatz hin. Hier entstehen 22 Wohnungen zwischen 57 bis 170 Quadratmetern sowie Büro und Praxisflächen mit 110 bis circa 700 Quadratmetern Grundflächen.
An der Friedrich-Ebert-Straße und Eickhoffstraße befindet sich später der große Gebäudeblock F mit 41 Wohnungen zwischen 50 und 135 Quadratmetern. Für die Büro-, Praxis-, Gastronomie- und Einzelhandelsflächen stehen Einheiten zwischen 85 bis 1.800 Quadratmetern zur Auswahl.
Der Gebäudeblock E befindet sich unmittelbar an der Eickhoffstraße. Hier entstehen im ersten Obergeschoss neun Boardinghouse-Apartments, die von der Gastronomie im Haus betrieben werden. Sie befindet sich später im Erd- beziehungsweise Untergeschoss auf einer Fläche von rund 500 Quadratmetern. Im zweiten Obergeschoss entstehen acht Mikro-Apartments mit einer Größe von 27 bis 43 Quadratmetern. Im dritten Ober- und Staffelgeschoss entstehen weitere sieben Wohnungen mit Größen von 62 bis 180 Quadratmetern.

Große Nachfrage
Besonders die Wohnungen sind bereits jetzt begehrt, so Heike Winter beim gemeinsamen Baustellenrundgang über die aktuellen Verkaufszahlen: „Von den insgesamt 87 Wohnungen sind 45 bereits beurkundet, was einem Anteil von 52 Prozent entspricht.“ Doch auch das Interesse an den Gewerbeflächen ist sehr hoch: Die Planung sieht circa 4.300 Quadratmeter Büro-, Praxis- und Dienstleistungsflächen in allen drei Gebäudekomplexen vor. „Wir sind in intensiven Abstimmungsgesprächen mit Interessenten für 85 Prozent der gewerblichen Flächen“, so die Geschäftsführerin des Bauträgers Geno/G-eins weiter.
Wie sie in den kommenden Monaten entstehen werden, zeigt in regelmäßigen Abständen das GT-INFO-Team in dem Baustellentagebuch.

www.kaiserquartier-guetersloh.de

Foto: 1: GENO-Geschäftsführerin Heike Winter.
Foto 2: Die Baustelle
Wolfgang Sauer

INFO:

Kaiserquartier – Eigentumswohnungen und Gewerbeflächen in Gütersloh
Im Zentrum von Gütersloh entsteht ein neues, lebendiges Wohnquartier mit drei Gebäuden und circa 10.000 Quadratmetern Wohn- und Nutzflächen. Eine Tiefgarage für 144 Stellplätze kann für eine etwaige Nachbarbebauung erweitert werden.
Bauherr: Geno/G-eins Bauträger GmbH & Co. oHG Planung: Hauer Dipl.-Ing Architekten BDA und Heitmann Architekten BDA

RÜCKBLICKE
in die Entwicklungsgeschichte des Kaiserquartiers
Im Zentrum von Gütersloh entsteht ein neues, lebendiges Wohnquartier mit drei Gebäuden und circa 10.000 Quadratmetern Wohn- und Nutzfläche. Eine Tiefgarage für 144 Stellplätze kann für eine etwaige Nachbarbebauung erweitert werden.

Oktober/November 2012
Workshopf für das Wellerdiek Areal durch den Fachbereich Stadtplanung mit dem Ziel, Ideen und Anregungen der Bürger zu sammeln, als Basis für die Rahmenbedingungen des Wettbewerbs.

September 2013
Dreizehn Architekturbüros erarbeiten in einem städtebaulichen Realisierungswettbewerb Lösungsvorschläge für die Entwicklung des Kaiserquartiers.

Februar 2014
Den ersten Platz im Rahmen des Wettbewerbs erhält die Arbeitsgemeinschaft der Gütersloher Architekten Walter Hauer und Raimund Heitmann.

Seit 2014
Aus dem Wettbewerbsergebnis haben die Wettbewerbssieger mit den beteiligten Fachbereichen der Stadt einen Rahmenplan entwickelt, der dann die Basis für den Bebauungsplan darstellt.

Seit 2015
Mit Aufstellung Beschluss beginnt das Bebauungsverfahren Nummer 24/2  Kaiserquartier

April 2016
Kaufvertrag Westkämper an die Geno G – eins

September 2017
Satzungsbeschluss zur Änderung des B Planes Nr. 24 B/2

Realisierung
-    2. HJ 2018 Bauantrag
-    4. HJ 2018 Abbruch und
    projektierter Baubeginn
-    1. HJ 2019 Baubeginn
-    4. HJ 2020  Projektierter
    Fertigstellungstermin –
    Bauzeit circa 2 Jahre



Schreiben Sie hier Ihren Kommentar zu diesem Beitrag:
Ihr Name*:
EMail:
Sicherheitsabfrage
Kommentar*:
(*) = Zum Absenden benötigte Informationen.