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Maik Brodnicki im Patientengespräch. Foto: Moritz Ortjohann

Anzeige: Psychotherapeutische Praxis Brodnicki

Nicht selten neigt man dazu, sich mit negativen Gedanken aus der Vergangenheit zu beschäftigen oder sich durch unsere Alltagsorgen und Befürchtungen gefangen nehmen zu lassen, die oftmals nicht einmal eintreffen. Beides hat zur Folge, dass wir andauernden Stress verspüren, uns überfordert fühlen, oder keinen Ausweg vor Augen haben. Oft ist es nicht einmal wirklich so, dass unser Leben permanent stressig ist. Es sind vielmehr unsere Sorgen oder Erlebnisse aus der Vergangenheit, die unsere „Alltags-Hügel“ in unseren Augen wie unüberwindbare Berge erscheinen lassen. Das Prinzip der Achtsamkeit beschäftigt sich nun genau mit dem, was in der Mitte liegt. Der Gegenwart. Wir üben, die Vergangenheit hinter uns zu lassen und den gegenwärtigen Moment bewusst mit all seinen Eindrücken, Gedanken und Gefühlen wahrzunehmen.

Wir lernen zu spüren, wenn uns Altlasten oder Sorgen einholen und diese auch als solche zu identifizieren. Dies kann dabei helfen, selbstbewusster mit schwierigen Situationen umzugehen und den so empfundenen Stress deutlich zu mindern. Auch werden dadurch Fragen wie „Was möchte ich eigentlich?“, „Tut mir das gerade gut?“ oder „Was für Bedürfnisse habe ich eigentlich?“ immer klarer.

Aus therapeutischer Sicht können wir auch schauen: „Was hält mich denn immer wieder in der Vergangenheit?“ oder „Was bringt mich eigentlich dazu, mir so viele Sorgen um Dinge zu machen, die vielleicht passieren könnten?“. Daher ist Achtsamkeit – je nach Ziel – sowohl ein Trainingsprogramm als auch eine psychotherapeutische Methode, um mehr Klarheit über sich zu erlangen.

In Form von Gesprächen und diversen Achtsamkeitsübungen nähern wir uns dann Schritt für Schritt unseren persönlichen Themen. Unser Körper zeigt uns viel ehrlicher als unsere Gedanken, wie wir zu einer Situation stehen. Wir mögen zwar denken, dass uns etwas nicht berührt oder belastet. Aber ist das wirklich so? Fragen wir uns ehrlich: „Zieht sich mein Magen zusammen, wenn ich auf ein bestimmtes Thema angesprochen werde und darüber rede?“ oder „Fühle ich mich wirklich gut, wenn ich dieses oder jenes sage?“ Diese und weitere Fragen können wir über die achtsame Körperwahrnehmung klären. ′