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Rosemarie Aue, Leitung der Wohngemeinschaft Friedrichsdorf (l.): „Wir pflegen einen familiären Umgang. Das ist den Bewohnerinnen und Bewohnern ebenso wichtig wie ihren Angehörigen und uns Diakonie-Mitarbeitern.“ Foto: Diakonie Gütersloh

Anzeige: Viel besser als ihr Ruf

Gute Pflege soll menschlich sein, würdevoll und eine kompetente Begleitung in allen Lebenslagen. Diesen Anspruch verfolgt die Diakonie in Gütersloh seit mehr als 40 Jahren. Der Bedarf an qualifizierter Pflege steigt; gleichzeitig diskutiert die Öffentlichkeit Gehalt, Arbeitszeiten und psychische Belastungen. Dennoch entscheiden sich immer wieder Menschen für einen Job in der Pflege. Ist die Pflege besser als ihr Ruf?

„Es braucht besondere Menschen, die mit Herz und Verstand pflegen und versorgen“, stellt Marion Birkenhake fest, eine von zwei Bereichsleitungen Ambulante Pflege bei der Diakonie Gütersloh. Ihr Kollege Artur Popp nennt die typischen Vorurteile gegenüber der Pflege: „Überlastung, Dauerstress, Zeitmangel, „Pflegefabrik“ oder gar „Come in and burnout“. „Das Image der Pflege gehört aufpoliert“, meint nicht nur er. 

 

Sinnvoller Job zwischen Familie und Beruf

„Natürlich ist der Job herausfordernd“, sagt Agnieszka Gawlitza, Bereichsleitung Tagespflege bei der Diakonie Gütersloh. Doch es gibt viele Gründe, diesen Beruf zu ergreifen: Die Arbeit ist sinnvoll, qualifizierte Fachkräfte werden gesucht. „Fünf Jahre nach ihrer Ausbildung verdient eine Pflegefachkraft bei uns inklusive Zeit- und Kinderzuschlägen, Weihnachtsgeld-
sowie der zusätzlichen Altersvorsorge rund 45.000 Euro im Jahr”, so Popp. Auch auf die Balance zwischen Beruf und Familie wird hier geachtet. So kann Teilzeit theoretisch von zehn bis 38 Stunden alles sein. 

 

Karrierechancen

Ausbildung in der Pflege – und dann? Pflegefachkräfte können zwei Karrierepfade wählen: die fachliche Spezialisierung und die Personalverantwortung. Bei der Diakonie Gütersloh nehmen die knapp 400 Mitarbeitenden in der Pflege regelmäßig an Fortbildungen und Qualifizierungen teil. Eine weitere Möglichkeit ist ein berufsbegleitendes betriebswirtschaftliches Studium als Einstieg in das Qualitätsmanagement oder die Weiterbildung im Bereich Pflegeberatung. 

 

Teamplayer gesucht

Doch ohne Teamarbeit geht nichts. „Egal ob Azubi, Pflegefachkraft oder Leitung – jeder ist ein wichtiger Teil des Teams“, so Agnieszka Gawlitza. „Letztlich sind wir eine große Familie“, ergänzt Artur Popp. „Das macht jedes gute Unternehmen aus – so auch in der Pflege, denn die Branche ist definitiv besser als ihr Ruf.“