RSS Feed   |   Kontakt   |   Impressum | Datenschutz

Achtung! Diese Seite verwendet Cookies.

Wenn Sie keine Cookies verwenden wollen, ändern Sie bitte die Einstellung in Ihrem Browser.

Foto: Stereotypen

Anzeige: Teil des „Digitalen Aufbruchs Gütersloh“ werden!

Gütersloh macht sich bereit zum „Digitalen Aufbruch“. Bis Mitte Oktober waren bereits über 350 Karten für die Auftaktveranstaltung am Freitag, 23. November im Gütersloher Theater gebucht. „Das ist ein deutlicher Beleg dafür, dass diese Initiative offensichtlich eine Relevanz hat und in unserer Stadtgesellschaft auf breites Interesse trifft,“ sagte Bürgermeister Henning Schulz vor dem Rat. Ein „volles Haus“ ist jetzt die Devise der Organisatoren in der Verwaltung und bei den Kultur Räumen, wo man sich zu Beginn der Planungen noch die Auslastung des Parketts im Theaters als Ziel gesetzt hatte. Inhaltliches Ziel ist es, möglichst viele Menschen in der Stadt dafür zu begeistern, aktiv an einer digitalen Agenda für die Stadt mitzuwirken. 

Breitgefächertes Programm zum Auftakt

Konzept und Programm der Veranstaltung, die nicht nur „Digital Natives“, sondern die ganze Bandbreite der Stadtgesellschaft mitnehmen will, kommen offensichtlich an in der Bevölkerung. So präsentieren unter anderem Siebtklässler des Evangelisch Stiftischen Gymnasiums im Foyer unter anderem die Ergebnisse eines Schülerworkshops zur Programmierung mit Calliope mini. Präsentiert wird auch eine Ehrenamts-App, die demnächst in Gütersloh zum Einsatz kommen soll, das Unternehmen Melos zeigt praktische Anwendungsmöglichkeiten für einen „interaktiven Bodenbelag“ und CAE Software und Systems aus Gütersloh, die mit dem Innovationspreis Marktvisionen OWL 2017 ausgezeichnet wurde, bringt eine akustische Kamera zum Einsatz – um nur einige Beispiele zu nennen. 

Mit einem Stand ist auch die Gruppe „Makerspace Gütersloh“ präsent, die sich im Oktober gegründet hat und in Kooperation mit der Stadtbibliothek einen Ort entwickeln will, „an dem sich Technikbegeisterte und Kreative treffen, um gemeinsam an Projekten zu arbeiten.“ Die Stadtwerke Gütersloh sind unter anderem mit der Tochter BITeL und dem Thema „Glasfaserausbau“ vor Ort. Und auch die Musik spielt an diesem Nachmittag „digital“: Joel Köhn, Electronics und Nils Rabente, Klavier, sind „Krabönte“: Pianospiel trifft synthetische Klänge und rhythmische Strukturen aus Geräuschen, die im Vorfeld und live im direkten Umfeld des Auftrittsortes aufgenommen werden. Alles in allem geben die Best-Practice-Beispiele im Theaterfoyer auf lokaler Ebene einen Einblick in die Bandbreite digitaler Angebote und Einsatzmöglichkeiten.

 

Gespräche über Möglichkeiten, Chancen und Risiken 

„Wie und wo verändert Digitalisierung unser Leben?“, „Wie machen es die anderen?“, „Was wollen wir?“ sind die zentralen Fragen um die es im Theatersaal geht. Impulse geben Dr. Mart Laanemäe, Botschafter der Republik Estland, die als „Musterstaat in Sachen Digitalisierung“ gilt, die bekannte Autorin Nina George und Leon Kaiser von der Plattform netzpolitik.org.  Auf dem Podium loten unter anderem Staatssekretär Klaus Vitt, Beauftragter der Bundesregierung für Informationstechnik, Sebastian Borek, Geschäftsführer der Founders Foundation in Bielefeld und Martin Fugmann, Leiter des Evangelisch Stiftischen Gymnasiums Gütersloh und zugleich gefragter Fachmann für Digitalisierung im Bildungsbereich, Möglichkeiten, Chancen und Risiken digitaler Entwicklungen auf kommunaler Ebene aus. „Die Stereotypen“, Impro-Theater aus Bielefeld, machen die Teilnehmer zu Stichwortgebern ihrer „Digitalisierungs-Show“. Moderiert wird der Abend von der Journalistin und Fernsehmoderatorin Kristina Sterz.

Anregung zur „Themenvertiefung“ und „Networking“ bietet ein Imbiss im Anschluss, denn der Auftakt soll schließlich nur der Anfang sein für einen Prozess, in dem möglichst viele Gütersloher und Gütersloherinnen gemeinsam gestalten, welche Prioritäten die digitale Entwicklung der Stadt setzen soll.