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Marietta Stöttwig, Geschäftsführerin des Telekom Shop am Kolbeplatz 2, Olaf Nussbaum von der Telekom Deutschland und Alexander Steinhof vom Infrastrukturvertrieb der Telekom Deutschland, zum schnellen Internet in Gütersloh. Foto: Wolfgang Sauer

Anzeige: „Stell dir vor, es gibt schnelles Internet – und keiner nutzt es.“

Geschäftsführerin Marietta Stöttwig vom Telekom Shop am Kolbeplatz 2, Olaf Nussbaum von der Telekom Deutschland und Alexander Steinhof vom Infrastrukturvertrieb der Telekom Deutschland, haben sich in Gütersloh getroffen, um gemeinsam die Möglichkeiten des schnellen Internets zu erörtern. In einem Interview sprechen sie über den Ausbau des schnellen Internets in Gütersloh und erklären, wie die Bürger die neuen 250 Mbit/s-Leitungen nutzen können.

Frau Stöttwig, Herr Steinhof und Herr Nussbaum, wissen Sie eigentlich, wie schnell das Internet bei Ihnen Zuhause ist?

Marietta Stöttwig: Ich habe zu Hause einen Anschluss mit 100 Megabit pro Sekunde. Olaf Nussbaum: In meinem Heimatort können wir derzeit nur 16 000 DSL nutzen, und ich würde mich über Gütersloher Verhältnisse mit 250.000 VDSL sehr freuen. (lacht)
Alexander  Steinhof: Trotz ländlichem Wohngebiet und dank der Hybridtechnik, sind es bei mir immerhin auch 100.000 VDSL.

Sie sprechen über gute Gütersloher Verhältnisse, Herr Nussbaum, doch viele Gütersloher beklagen, dass der Netzausbau viel zu langsam voran gehe. Stimmt das etwa nicht?

Alexander Steinhof: Ich finde, die Versorgung in Gütersloh ist wesentlich besser als ihr nachgesagt wird. Überhaupt ist Gütersloh der erste ostwestfälische Standort, der mit 250.000 VDSL ausgebaut und jetzt aktiviert wurde.

Marietta Stöttwig: Problematisch ist in Gütersloh leider nur die Nutzung dieses schnellen Internets. Obwohl jetzt 250.000 VDSL verfügbar sind, nutzen dies nur 20 Prozent der Gütersloher Haushalte. Das bekommen wir tagtäglich in den Telekom Shops am Kolbeplatz 2 und auch in der Berliner Straße mit.

Olaf Nussbaum: Da muss ich Frau Stöttwig Recht geben. Die Telekom Deutschland wird seitens der Öffentlichkeit oft kritisiert, dass die Bandbreiten erhöht und ausgebaut werden müssen, am liebsten direkt auf 1 Gigabit. Bauen wir dann aber Standorte wie Gütersloh aus und investieren hier mehrere Millionen, so werden die dann verfügbaren schnellen Internetleitungen seitens der Bürger kaum genutzt. Das ist für uns als Telekom Deutschland nach solch großen Investitionen oft sehr enttäuschend und nicht nachvollziehbar. 

Woran liegt es, dass Länder wie Schweden den Glasfaserausbau besser hinbekommen als wir hier in Deutschland?

Alexander Steinhof: Laut EU ist das Netz in Schweden auf dem Land schlechter als in Deutschland. Aber Breitbandstatistiken sind so eine Sache. Jedes Land ist anders. In manchen Ländern gibt es Leerrohre, in manchen ein staatliches Netz, in wieder anderen deutliche Erleichterungen für Verlegeverfahren. Wir dürfen zum Beispiel im ländlichen Raum nur unter schwer zu erfüllenden Auflagen neue Masten bauen. Das würde die Tiefbaukosten enorm erleichtern. Der Fokus der Telekom Deutschland sind nicht Statistiken, sondern die Kunden. Sie sollen alle Dienste des Internets sehr gut nutzen können, und zwar heute und nicht erst morgen. Dafür bauen wir seitens der Telekom Deutschland und investieren jedes Jahr mehrere Milliarden in Deutschlands Netzausbau.

Wie sieht die Zukunft des Internets in
Gütersloh in den nächsten zehn Jahren aus?

Marietta Stöttwig: Zunächst einmal können viele Gütersloher Haushalte bereits jetzt die 250 Mbit/s Leitungen nutzen. Wenn diese dann von den Güterslohern gut genutzt werden, entsteht ein Bedarf, der seitens der Telekom Deutschland dann auch gedeckt werden kann – und zwar durch noch schnellere Leitungen. Bleibt die Nutzung der schnellen Leitungen allerdings weiter bei nur 20 Prozent, dann scheint es ja auch keinen Bedarf in Gütersloh am schnellen Internet zu geben. Dann jedoch den Konzern zu animieren, weitere Millionen in den Ausbau zu stecken, wird schwer.

Olaf Nussbaum: Die Telekom investiert als eines der wenigen Unternehmen in Deutschland wirklich viel Geld in den Netzausbau. Das rechnet sich allerdings wirklich nur, wenn die Bürger es auch nutzen. Daher sollte sich jeder Kunde doch einmal im Telekom Shop am Kolbeplatz 2 oder bei den Kollegen in der Berliner Straße über seinen individuellen Festnetzanschluss und die möglichen Geschwindigkeiten zu informieren.