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Der neue Karoq zeigt sich mit einer akzentuierten Seitenlinie. Foto Wolfgang Sauer.

Anzeige: Der neue SKODA Karaq

Diesen Monat stelle ich den neuen Karoq von Skoda vor. Nachdem er in Gütersloh präsentiert wurde, war es nicht einfach, einen Termin zur Testfahrt zu bekommen. Viel gefragt und mit jeder Menge Terminen zur Probefahrt belegt, habe ich dennoch die Gelegenheit gehabt, das neue Mitglied der Skoda-Familie kurz zu fahren.

Auffällig ist zunächst der kompakte Look mit langem Radstand und die akzentuierte Seitenlinie, die dem neuen Karoq ein schickes Aussehen verleihen sowie das komplett digitale Cockpit.

Der von uns getestete 1.5 TSI erwies sich als effizientes und durchzugsstarkes Aggregat. Es muss auch bei einem SUV halt nicht immer ein Diesel sein. Das maximale Drehmoment des Vierzylinders von 250 Nm (liegt zwischen 1500 und 3500 Umdrehungen) reicht, um den 1378 Kilogramm schweren Karoq kraftvoll auf Touren zu bringen. Den Sprint von 0 auf 100 km/h bringt er in 8,4 Sekunden hinter sich, die Spitzengeschwindigkeit ist bei 204 km/h erreicht. Dank der Zylinderabschaltung soll sich der Durchschnittsverbrauch des Karoq auf 5,4 Liter belaufen. Wird keine Leistung benötigt, werden Zylinder zwei und drei deaktiviert. Das funktioniert bis Tempo 130 und soll zu einem Minderverbrauch von 0,5 Litern führen.

Karoq mit sachlich gestaltetem Innenraum

Kommen wir zum Innenraum des Karoq. Er ist sachlich gestaltet – verzichtet auf Schnickschnack, was der Bedienbarkeit sehr zu gute kommt. Wer in einem Skoda Platz nimmt, findet sich sofort zurecht. So muss es sein. Neben neuen Sitzen, die zwar einen guten Seitenhalt bieten, indes auch recht straff sind, fällt einem gleich das 9,2 Zoll große nicht ganz blendfreie Display des Navigationssystems in der Mittelkonsole auf. Es sieht nicht nur gut aus, sondern bietet auch eine gute Benutzerführung mittels Touchscreen und Gestensteuerung. Ab Frühjahr kommenden Jahres kann man auch ein Digitaldisplay ordern. Mit ihm hat der Fahrer dann die Möglichkeit, sich sein Cockpit individuell zu gestalten. So wie Fahrer und Beifahrer ausreichend Platz vorfinden, trifft dies auch auf die Mitreisenden im Fond zu. Hier haben selbst größere Personen jenseits der 1,80 Meter ausreichend Kopf- und Beinfreiheit. Im Kofferraum steht ein Gepäckraumvolumen von 521 bis 1630 Litern zur Verfügung. Damit erweist sich der Karoq auch als absolut familiengerecht.

Ansonsten wartet das Einstiegs-SUV der Tschechen mit den gleichen Features auf wie sein großer Bruder Kodiaq. Der Karoq-Käufer muss also auf nichts verzichten. So gibt es auch für ihn bei den Fahrassistenzsystemen beispielsweise einen Spurwechselassistenten, eine adaptive Geschwindigkeitskontrolle, Totwinkelwarner, Notbremsassistent oder auch einen Staupiloten, der einem auf der Autobahn das lästige Stopp-and-Go-Fahren abnimmt. 

Zum Marktstart wird der Karoq mit vier Motoren erhältlich sein. Das sind neben dem 1.0 TSI-Dreizylinder der 1.5 TSI ACT und der 1.6 und 2.0 mit 115 beziehungsweise 150 PS. Im kommenden Jahr folgt dann noch der Topdiesel mit 190 PS. Bis auf den Topdiesel stehen für alle Aggregate entweder ein serienmäßiges manuelles Sechsganggetriebe oder optional eine 7-Gang-DSG zur Verfügung.

 

Fazit

Auch wenn man den Yeti mit seinem individuellem Design vermisst: In der Summe seiner Eigenschaften überzeugt der neue Skoda Karoq und dürfte sich anschicken, den Absatz deutlich nach oben zu bringen.