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Fruchtalarm bei Miga’s

Mittwoch, 6. Dezember, zeigt die Saft- und Smoothie-Bar Miga’s den Güterslohern, was es mit Fruchtalarm auf sich hat. Dann kann jeder Gast mit einer freiwilligen Geldspende das Projekt unterstützen. Doch nicht nur das: „Der gesamte Umsatz dieses Tages fließt zu 100 Prozent in das Kinderkrebsprojekt“, erklärt Inhaber Michael Gajewski. Und auch er und seine Mitarbeiter arbeiten am 6. Dezember unentgeltlich, denn ihre Tagesgehälter fließen ebenso in die Spendenkasse. Was Fruchtalarm so einzigartig macht und wie Privatleute oder auch Unternehmen das Projekt unterstützen können, erklärt
eine Mitarbeiterin des Fruchtalarm-Teams an diesem Tag gerne und ausführlich.


Wertvolles Projekt

Das Kinderkrebsprojekt „Fruchtalarm“ ist im Jahr 2010 aus dem Leid und der Betroffenheit einer Bielefelder Familie entstanden und finanziert sich ausschließlich über Spenden. Seitdem rollt die mobile Kindercocktailbar einmal wöchentlich über die Flure von mittlerweile 21 Kinderkrebsstationen in Deutschland. Bei „Fruchtalarm“ werden aus sechs verschiedenen Säften und Nektaren, ebenso vielen Sirup-Sorten und Eiswürfeln, bunte und geschmacksintensive Fruchtcocktails kreiert. Die Kreationen selbst übernehmen die jungen Patientinnen und Patienten, denn sie mixen ihre leckeren Drinks direkt am Krankenbett – ganz nach den eigenen Wünschen. 

 

Stimulierend und lebensbejahend

Damit fördert „Fruchtalarm“ die Aktivität, Selbstbestimmung und Lebensfreude und bietet in einem fremdbestimmten Klinikalltag eine Abwechslung für die schwer erkrankten Kinder und Jugendlichen. Natürlich steht der Spaß an der Sache im Vordergrund, doch „Fruchtalarm“ hat auch einen sehr wertvollen Hintergrund: durch die chemotherapeutische Behandlung verändern sich immer wieder Geschmacks- und Geruchssinn. Die Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme ist dadurch erschwert und nicht selten wird sie vollständig abgelehnt. Das einstige Lieblingsessen schmeckt von einem auf den anderen Tag nicht mehr und die gerade bestellte Pizza ist bei der Lieferung auch schon wieder aus dem Rennen. Essen und Trinken werden zur leidigen Pflicht. Doch diese bunten Fruchtcocktails stimulieren die Geschmacks- und Geruchsnerven, denn die rollende Cocktailbar kann die Motivation zum Trinken steigern und vor allem die regelmäßigen Besuche des „Frucht-alarm“-Teams auf den onkologischen Stationen bieten den kleinen Patientinnen und Patienten eine willkommene Gelegenheit, ihren durch Strahlen- und Chemotherapie bestimmten Klinikalltag ein Stück abwechslungsreicher und selbstbestimmter zu gestalten. 

 

Einfache Idee mit großer Wirkung

„Fruchtalarm ist eine einfache Idee mit großer Wirkung, die direkt beim jungen Krebspatienten ankommt“, sind auch Ärzte und Eltern der kleinen Patientinnen und Patienten überzeugt. Und so wächst das Projekt stetig weiter, denn was 2010 aus dem Leid einer Familie begann, ist mittlerweile in 21 deutschen Städten aktiv. Seit August 2012 ist „Fruchtalarm“ zu der Bielefelder gemeinnützigen von Laer Stiftung übergegangen und wird seitdem rein durch Spenden finanziert. Sämtliche Kosten der Aktion in den Kliniken werden vollständig von dem Projekt übernommen. Die Umsetzung und Organisation aller „Fruchtalarm“-Standorte in Deutschland wird durch ein Projektbüro geleitet und von 178 ehrenamtlichen Mitarbeitern, den so genannten „Fruchties“, wöchentlich umgesetzt. 

Spendenkonto

Verwendungszweck: 

„Fruchtalarm Gütersloh“

IBAN: DE73 4786 0125 0171 1111 00 

www.fruchtalarm.info

 

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