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Wer jetzt noch einen Ausbildungsplatz zum 1. August sucht oder die Zeit bis zum Ausbildungsbeginn sinnvoll nutzen möchte, wendet sich an die Arbeitsagentur. Foto: Bundesagentur für Arbeit

Anzeige: Noch keinen Ausbildungsplatz?

Kind, lern’ was Anständiges“, heißt es. Doch was? Am 1. August soll es soweit sein – dann beginnen die neuen Ausbildungen. Doch die Entscheidung, welcher Beruf es sein soll, fällt schwer. Wo gibt es jetzt überhaupt noch freie Ausbildungsplätze? Und was kann man machen, wenn die Ausbildung erst in einem Jahr beginnt?


Technisches Geschick

Wer technisches Talent besitzt und sich vorstellen kann, Aufträge ganz unterschiedlicher Kunden umzusetzen, hat bis August noch gute Chancen, eine duale Ausbildung zur Malerin, zum Maurer, zur Fliesenlegerin oder zum Stuckateur zu beginnen. Das Baugewerbe bietet eine Reihe von Ausbildungen an, die theoretisches Lernen in der Schule mit der Praxis im Betrieb verbinden – und sie alle beginnen bereits 2017. Auch in den Berufen Kauffrau/-mann im Einzelhandel, Verkäufer/in und Handelsfachwirt/in stehen die Chancen in diesem Jahr noch gut.

 

Bufdi

Wer eine Ausbildung zur Bankkauffrau oder zum Bankkaufmann machen möchte, sollte sich bereits in diesem Jahr für eine Ausbildung in 2018 anmelden. Doch was tun in der Zwischenzeit? Dank „Bufdi“ kann die Wartezeit bis zum Ausbildungsbeginn sinnvoll genutzt werden. Gleichzeitig werden wichtige Eigenschaften für den Beruf dabei geschult. Das Engagement im Bundesfreiwilligendienst bietet unterschiedliche Themenschwerpunkte, wie Umweltschutz, politische Fragestellungen, Hilfe für pflegebedürftige Menschen und vieles mehr.

 

Wartezeit ist nie verlorene Zeit 

Auch ein Jahrespraktikum kann eine gute Option sein. Es dauert zwischen sechs und zwölf Monate. Währenddessen wird die Berufsschule besucht und im Unternehmen gearbeitet. Ein Praktikumsvertrag regelt Aufgaben und Gehalt. Am Ende wartet ein Zeugnis, mit dem über IHK beziehungsweise HWK eine Zertifizierung der Qualifikationen beantragt werden kann. Falls das Praktikum dem künftigen Ausbildungsberuf entspricht, kann die anschließende Ausbildungsdauer sogar verkürzt werden. 

 

Einstiegsqualifizierung 

Qualifizierungsmaßnahmen vor der Ausbildung? Auch das ist möglich. In Zusammenarbeit mit der Arbeitsagentur können Betriebe junge Menschen im Rahmen einer sogenannten Einstiegsqualifizierung (EQ) auf eine Ausbildung in ihrem Betrieb vorbereiten. Eine EQ richtet sich an Bewerber, die bis zum 30. September noch keine Ausbildung gefunden haben. Verläuft die Zeit während der EQ gut, kann dieser Zeitraum auf eine anschließende Ausbildung angerechnet werden. Fragen dazu beantworten der künftige Ausbildungsbetrieb und natürlich der Berufsberater.

 

Work and Travel

Wer Fernweh hat, kann seine „soft skills“ auch als Au-Pair oder durch das Programm Work and Travel im Ausland trainieren und damit die Sprachkenntnisse vertiefen. Ein Pluspunkt: Es macht sich sehr gut im Lebenslauf. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Gästebetreuung in Chile, einer Gartenpflege in Norwegen oder am anderen Ende der Welt mit Kindern um die Wette rennen  - all das geht mit Work and Travel. Es bedeutet, für ein Gehalt oder Kost und Logis in fremden Ländern zu arbeiten und andere Kulturen zu entdecken. Es gibt viele Anbieter auf dem Markt, die bei der Planung helfen. Ganz nach dem Motto: Endlich raus, endlich frei - die Welt wartet!

 

Los geht’s!

Wer jetzt neugierig geworden ist, und gerne
ohne Zeitverlust seine eigene Zukunft in die Hand nehmen möchte, meldet sich einfach in der Berufsberatung der Arbeitsagentur Gütersloh: Unter der Telefonnummer
0800-4 5555 00 wird einfach und unkompliziert weitergeholfen.