RSS Feed   |   Kontakt   |   Impressum

Achtung! Diese Seite verwendet Cookies.

Wenn Sie keine Cookies verwenden wollen, ändern Sie bitte die Einstellung in Ihrem Browser.

Personalleiterin Pernille Høgild und Janet Voltmann, Assistentin Kaufmännische Dienste, im Interview Foto: Frank Tiedemann

Anzeige: Schule – und dann?

Mit über 340 Berufen und zirka 18.000 Fachrichtungen an den Hochschulen hat der Arbeitsmarkt in Deutschland eine ganze Menge zu bieten. Jugendliche, die in den kommenden ein bis zwei Jahren ihre Abschlusszeugnisse in den Händen halten werden, sollten sich bereits jetzt umfassend informieren, welche Berufe ihren Neigungen entsprechen könnten. Informationen zu den verschiedenen Ausbildungen finden sich im Internet reichlich. Doch die Informationsflut kann auch schnell zermürben. Umso wichtiger ist es, die Berufe direkt in den Betrieben vor Ort kennenlernen zu können. Dazu bieten Unternehmen wie die Stadtwerke einen umfassenden Informationstag an. Was die Jugendlichen dort erfahren können und wie ein solcher Tag abläuft, erklären
Personalleiterin Pernille Høgild und Janet Voltmann, Assistentin Kaufmännische Dienste, in einem Interview.

Beim diesjährigen „Tag der offenen Ausbildung“ in Ihrem Unternehmen stellen Sie die Ausbildungsberufe vor, die Sie im Jahr 2018 anbieten. Für wen eignet sich ein Besuch an diesem Tag?

Pernille Høgild: Wir richten uns an diejenigen, die im nächsten Jahr eine Ausbildung suchen. Egal, ob sie noch zur Schule gehen oder trotz Abschlusszeugnis unentschlossen sind, wie es weitergehen soll.  

Janet Voltmann: Sehr gerne laden wir natürlich auch die Eltern dazu ein. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass sie einen großen Einfluss auf die Berufswahl der Kinder haben. Deshalb denken wir, dass es sie sicherlich beruhigt, sich die Ausbildungsplätze anzuschauen und die Ausbilder, aber auch die Auszubildenden vorab kennenzulernen. 

Sie sprechen da konkret in ihrer Eigenschaft als ehemalige Auszubildende der Stadtwerke?

Janet Voltmann: Teilweise. Die Umsetzung zum ersten „Tag der offenen Ausbildung“ war mein Abschlussprojekt der Ausbildung. Ich habe mir viele Gedanken gemacht und versucht, mit einfließen zu lassen, was mich bei der Berufswahl bewegte. Das war unter anderem, dass man die Menschen gerne kennenlernen möchte, mit denen man später zusammenarbeitet. 

Was ist das Besondere an dem „Tag der offen Ausbildung“ bei den Stadtwerken?

Pernille Høgild: Die Anwärter für handwerkliche Berufe haben die Möglichkeit, den Arbeitsplatz „unter die Lupe“ zu nehmen. Sie sehen, wie und was gearbeitet wird. Die Ausbilder und die Auszubildenden erläutern persönlich, wie eine Ausbildung abläuft. 

Janet Voltmann: Alle Interessierten können zwischen 10 bis 16 Uhr zu uns kommen, denn wir bieten über den Tag verteilt individuelle Führungen an. In den Werkstätten zeigen wir die Handwerksberufe und Interessenten für den kaufmännischen Bereich zeigen wir Power Point Präsentationen. Für die Bäderbetriebe stellen wir Teilbereiche vor, wie zum Beispiel die Erste Hilfe Arbeit oder spezifische Geräte. Überall stehen die jeweiligen Ausbilder für Fragen bereit und die Auszubildenden berichten über ihren praktischen Alltag. 


Welche Ausbildungsberufe bieten Sie im Jahr 2018 an?

Janet Voltmann: Im nächsten Jahr bieten wir Ausbildungsplätze zum Elektroniker und zum Anlagenmechaniker an. Wir suchen weiterhin Industriekaufleute und Fachangestellte für Bäderbetriebe. Das Duale Studium zum Bachelor of Arts bieten wir erst 2019 wieder an. Die anderen Ausbildungsberufe, wie den Informatikkaufmann, den Chemielaboranten und den KFZ-Mechatroniker bilden wir immer erst dann wieder aus, wenn der vorangegangene Auszubildende seine Ausbildung beendet hat.

Wieviele Bewerbungen bekommen Sie jährlich?

Pernille Høgild: Das ist je nach Beruf sehr unterschiedlich. Im vergangenen Jahr erhielten wir für das duale Studium über 200 Bewerbungen, bei den Handwerksberufen liegt der Schnitt leider nur zwischen 30 und 40 Bewerbungen.