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Foto: Fotolia.com/Martinan

Fit durch den Winter

Es stärkt das Immunsystem, gilt als optimaler Ausgleich zum Alltag und fördert die Gesundheit: Laufen an der frischen Luft! Natürlich würden wir in der vor uns liegenden kalten Jahreszeit gerne die Beine hochlegen und doch: Selbst bei einstelligen Minusgraden lässt es sich hervorragend durch den Stadtpark und am Dalkeweg laufen.

Was zählt, sind ein moderates Laufpensum, die richtige Ausrüstung, gute Warm-Ups und Cool-Downs - sowie die richtige Motivation gegen den inneren „Schweinehund“. GT-INFO hat ein paar Tipps zusammengestellt, wie sich mit Laufen die kalte Jahreszeit versüßen lässt, denn die Verunsicherung ist groß, wenn das Thermometer Minusgrade anzeigt.

 

Richtig starten bei Kälte

Ein Lauf bei klirrender Kälte, im Herbststurm oder über Schnee kann zum wahren Energie-Booster werden. Doch Kälte und Nässe erfordern auch ein spezielles Training. Gut vorbereitet und ausgestattet mit der richtigen Kleidung, kann jeder ein paar Runden durch den Stadtpark laufen. Doch wer richtig laufen will, muss sein Training umstellen.

Jeder Autofahrer weiß es: Ein kalter Motor braucht Zeit, um warm zu laufen. Und zwar je kälter, desto länger. Genauso ist es beim Laufen. Deshalb sollte im Winter die übliche Aufwärmphase verlängert werden und ein Läufer langsam mit dem Joggen beginnen. Sonst drohen Zerrungen oder Muskelverspannungen. Statt der gewohnten zehn Minuten Einlaufzeit, wird jetzt das Warm-up auf fünfzehn Minuten verlängert. Doch Achtung: Beim Cool-down verhält es sich genau umgekehrt: Hier sollte jetzt die Phase von Auslaufen und Stretching reduziert werden. 

Bei Kleidung nicht zu dick auftragen

Ein großer Fehler beginnt schon mit der falschen Kleidung, denn tiefe Temperaturen bedeuten nicht, dick vermummt auf die Strecke zu gehen. Im Gegenteil: Ein Funktionsunterhemd unter einem langärmeligen Shirt und lange, enganliegende Hosen sorgen dafür, dass der Schweiß nach außen transportiert wird und die Haut selbst trocken bleibt. Auch Weste oder Jacke bewahren bei Wind und Regen davor, auszukühlen. Wichtig ist es, Kopf und Hände warm zu halten. Dünne Handschuhe und eine Mütze oder ein Stirnband aus Funktionsmaterial halten warm.

Gut für die Gesundheit

Bei körperlicher Belastung wird Adrenalin ausgeschüttet, die Abwehrzellen vermehren  sich und die Zahl der Killerzellen (NK-Zellen), der weißen Blutkörperchen sowie T- und B-Lymphozyten im Blut wird erhöht. Das alles hilft, das Immunsystem stärker zu machen, solange man besonders bei niedrigen Temperaturen moderate Laufeinheiten einhält.

Ob Winter oder Sommer – Laufen ist zu jeder Jahreszeit ein perfekter Ausgleich zum beruflichen Stress, hilft gegen das jetzt fehlende Tageslicht und tut gut bei überhitzten Büroräumen mit schlechter Luft und wirkt positiv bei dem alljährlichen Weihnachtswahnsinn.

 

Gefühl statt Trainingspläne

Dank winterlicher Wetterkapriolen sind starre Pläne in der kalten Jahreszeit schwer umsetzbar. Läufer sollten sich jetzt auf ihr Gefühl verlassen und das Training dem Wetter anpassen. Denn grundsätzlich gilt: Im Winter benötigt der Körper mehr Erholungsphasen als zu jeder anderen Zeit. 

 

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