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Oben: Die B-Jugend der HSG stellt sich dem Fotografen. Foto: Frank Tiedemann

Die Jugend engagiert sich

Im Januar 2016 bot der Handballkreis Gütersloh wieder Lehrgänge zum Erlangen
des Zeitnehmerscheins an. Gelegenheit, einigen Jungs einmal die Idee vorzustellen,
dass und wie sie einen solchen Schein erlangen können.

Hintergrund dieser Idee war es, die Jugendlichen mehr mit dem Vereinsleben in Kontakt zu bringen und erste Aufgaben im Verein zu übernehmen, ohne die der Handballsport sonst so nicht durchzuführen ist. Immer komplexere Regeln und Vorschriften müssen beachtet werden, so dass es unumgänglich ist, genügend Zeitnehmer im Verein zu haben. Ein nicht anwesender Zeitnehmer eines Vereins wird mit einer Geldstrafe des Handballkreises belegt. Ohne Zeitnehmer geht es nur noch in den Mini-Mannschaften, wo eindeutig die Freude und der Spaß am Umgang mit dem Ball im Vordergrund steht. Aufgabe der Zeitnehmer ist es jedoch, nicht nur eine Stoppuhr zu bedienen, sondern auch ded Schiedsrichter der Mannschaften zu informieren. Auch Strafzeiten, gelbe und rote Karten werden in den Spielbericht eingetragen, so dass es nie langweilig wird. Außerdem ist man sehr nah dran am Spielgeschehen und bedient, meistens zu zweit, die großen Anzeigetafeln in den Sporthallen. Spontan sind so fünf neue Zeitnehmer für die HSG aktiviert worden. Mit viel Nervosität wurden sie in den unteren Altersklassen von erfahrenen Akteuren in der Praxis angeleitet und konnten schon bald allein ein Handballspiel als Zeitnehmer leiten. Das Vertrauen, das die HSG in die Jugend setzt, spiegelt sich auch in den Aussagen und Beurteilungen einiger Jungzeitnehmer wider. Auf die Frage, was ihnen besonders an diesem wichtigen Posten am Spielfeldrand gefällt, sagte Nicolai Holtkamp: „In erster Linie macht es mir Spaß, mir (schöne) Handballspiele anzugucken – und dass ich mit den Leuten, die an dem Spiel beteiligt sind, in Kontakt kommen kann, denn in den meisten Fällen herrscht dort ein netter und freundlicher Umgangston. Außerdem finde ich es gut, dass ich meinen Verein unterstützen kann, indem ich mich als Zeitnehmer und zukünftig auch als Schiedsrichter zur Verfügung stelle. Als Schiedsrichter habe ich dann auch die Möglichkeit, mich durch immer bessere Leistungen in den von mir geleiteten Spielen für höhere Ligen mit mehr Anspruch zu qualifizieren.“ Inzwischen haben sich noch zwei weitere Jungs zum Schiedsrichter-
Seminar angemeldet. Hierfür erhalten alle die erste Schiedsrichter-Ausstattung und die Ausbildung vom Verein bezahlt.
Auch steht bereits eine Anmeldung zur Erlangung des Trainerscheins von einem B-Jugendspieler in den Startlöchern. Er möchte gerne den „C“ Trainerschein machen, das drittgrößte Angebot des Deutschen Handballbundes nach dem B und A Schein, die zum Trainieren im Leistungssport befähigen.

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