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Serie: GT-INFO begleitet ein Jahr Fitness-Anfängerin Carmen Tainz im Studio

Seit Anfang des Jahres ist die Gütersloherin Carmen Tainz (55) Mitglied in einem Fitnessstudio. Sie ist fest entschlossen, durchzuhalten und konsequent an ihrer körperlichen Fitness zu arbeiten. Erste Erfolge haben sich schon eingestellt. GT-INFO
wagt ein Experiment: Wir begleiten Carmen Tainz ein Jahr lang bei ihrem Training und werden monatlich von ihren Fortschritten und den Freuden und auch Mühen des Fitness-Alltags berichten.

In den ersten drei Monaten eines neuen Jahres ist Hochsaison in den Fitnessstudios. Zu keinem anderen Zeitpunkt kommen mehr Menschen zur Anmeldung oder gehen mit neuer Energie in die Verlängerung des alten. Ob Gewichtsreduktion, Muskelaufbau oder die allgemeine Steigerung des Wohlbefindens: Fitnessstudios mit professionellem Trainerteam für die persönliche Betreuung sind die richtige Adresse für mehr Lebensqualität – wenn man durchhält. Wem es gelingt, das Training auch auf Dauer konsequent in den Alltag einzubauen, wird sich reichlich mit Erfolgserlebnissen belohnen. Man fühlt sich gefestigter, nimmt den Körper anders wahr, steigert sein Selbstbewusstsein.

Eine, die diese positive Erfahrung seit Januar bereits gemacht hat, ist Carmen Tainz. Die Gütersloherin ist überzeugt, dass sie nicht wieder abspringen wird: „Ich bin, wenn ich mir etwas vorgenommen habe, sehr diszipliniert. Das gilt für alle Lebensbereiche, deswegen bin ich sicher, dass ich durchhalten werde. Mir macht das Training mit der persönlichen Betreuung richtig Spaß und ich sehe ja, dass es sich lohnt. Ich habe immerhin schon 2,5 Kilogramm abgenommen und fühle mich insgesamt körperlich viel besser.“

„Straffer und fescher“
Die zahnmedizinische Verwaltungsangestellte ist eine richtige Powerfrau. Man merkt es ihr nicht an, dass sie mit einer chronischen Schilddrüsenunterfunktion zu kämpfen hat. Die Krankheit ist auch einer der Gründe für Carmen Tainz, das Fitnessstudio zu besuchen: „Nach der letzten Untersuchung riet mir der Arzt, viel Sport zu machen. Ich habe mich in den vergangenen Jahren viel zu wenig körperlich betätigen können, das will ich jetzt aufholen. Außerdem habe ich an Gewicht zugenommen – zwölf Kilogramm in zehn Jahren. 2009 wog ich 56 Kilogramm; als ich am 2. Januar hier startete, waren es 70,9 Kilo, jetzt, Mitte März, sind es 68,3. Das könnte mehr sein, aber ein Anfang ist gemacht. Das Entscheidende für mich ist, dass ich mich bereits sehr viel wohler fühle, irgendwie straffer und fescher. Ich habe Probleme mit der Schulter und der Halswirbelsäule, aber da spüre ich jetzt deutliche Verbesserungen im ganzen Halteapparat. Auch psychisch tut mir das Training gut: Ich komme jedes Mal nach dem langen Arbeitstag mit Energie hier rein. Dieses neu gewonnene Körpergefühl ist eine tolle Erfahrung und gibt mir viel Selbstbewusstsein!“
Nach einer eingehenden Fitnessanalyse entwickelte ihr Trainingsbetreuer Fabian einen ersten Trainingsplan für Carmen Tainz. Die professionelle Begleitung ist gerade für Anfänger ein entscheidender Faktor für den Erfolg, denn wer einfach drauflos trainiert, macht mit Sicherheit Fehler und wird nicht die gewünschten Erfolge haben, sagt Fabian. Mit Carmen verabredete er das Cardio-Zirkeltraining. Carmen muss dabei acht Kraft- und Cardiogeräte durchlaufen und absolviert so in 35 Minuten ein effektives Ganzkörpertraining für alle wichtigen Hauptmuskelgruppen (Kraftgeräte) und den wichtigsten Muskel, das Herz (Cardiogeräte). Die Trainings- (60 Sekunden) und Pausenphasen (30 Sekunden) sind dabei zeitlich vorgegeben. Ein Pulsmesser zeigt an, ob man sich im grünen Bereich bewegt. Carmen: „Morgen werde ich mit meinem Trainer die automatisch erstellte Analyse meines Trainings besprechen. Er wird dann entsprechend den Trainingsplan anpassen.“

Konsequent auch bei der Ernährung
Das Zirkeltraining-Programm absolviert Carmen Tainz von Montag bis Freitag und ergänzt es noch jeweils mit weiteren Übungen auf der Fläche. Mal trainiert sie an einem Tag anschließend nur die Beine, mal am anderen Tag den Oberkörper. Danach geht es jeweils noch mal aufs Laufband. Ein Aufwand, den sie alles andere als belastend empfindet: „Ich habe hier viel Spaß und ich sehe den Erfolg.“
Auch ihr Ernährungsplan ist ganz auf ihr Ziel, das alte Gewicht wieder zu erreichen, ausgerichtet: „Ich stehe morgens um 5.30 Uhr auf, trinke einen halben Liter grünen Tee und bereite mir einen veganen Mandelmilchshake zu. Dazu gibt’s zwei Esslöffel Vollkornflocken und einen halben Esslöffel Chiasamen. Bei der Arbeit in der Zahnarztpraxis esse ich zwischendurch Paprikaschoten, Möhren und Cocktailtomaten. Mittags esse ich auch zu Hause. Da gibt’s dann Vollkornnudeln mit Tomatensauce, gerne auch Fisch und Salat. Und immer alles abgewogen. Abends bin ich ein Salatesser. Dazu kommen Garnelen, Thunfisch, Hähnchenfleisch. Aber Fabian sagte mir, dass das nicht reicht, ich solle dazu noch 250 Milliliter Eiweißshake trinken. Den setze ich mit Wasser an.“

Strenge Sitten am Tisch der Carmen Tainz. Aber am Wochenende schlemmt sie wie alle anderen auch. Allerdings gibt es keine Wurst und auch keine Süßigkeiten, bis auf eine Ausnahme: Eine Tüte Chips im Monat muss sein. Die Paprika-Chips von Bahlzen. Da wird sie ganz schwach. ˜

Heiner Wichelmann,
GT-INFO-Redakteur, schreibt monatlich
Beiträge für unser Magazin

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